Die langfristige Zeitbetrachtung der Hierarchie

Hier ist folgende Bemerkung interessant, aber nicht von unmittelbarer Bedeutung: Das seit 175 Jahren (also seit 1775) von der Hierarchie eingeleitete Zerstörungswerk trägt bereits den Keim endgültiger Zerstörung in sich. Aber bis dieser Keim aufgeht, wird noch eine sehr lange Zeit vergehen, denn der letzte Akt der Zerstörung wird sich erst dann abspielen, wenn die Hierarchie mit der Menschheit so völlig vereint und verschmolzen sein wird, daß die

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hierarchische Form nicht länger benötigt wird. Aus den drei großen Zentren werden zwei werden, die Hierarchie wird verschwinden. Nur Shamballa und die Menschheit werden bleiben, nur Geist (oder Leben) und Substanz, die intelligente Liebe zum Ausdruck bringen. Dieser Vorgang ist eine Parallele zu dem, was ein Eingeweihter bei der vierten Einweihung erlebt: der Kausalkörper (Seelenkörper) verschwindet, und es bleiben nur die Monade und ihre Ausdrucksform (die Persönlichkeit, eine Verschmelzung von Seele und Form) übrig. Diese endgültige Auflösung wird erst am

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Ende unserer planetarischen Existenz stattfinden; dann wird das Tor zur Individualisierung endgültig für die Dauer des Pralaya geschlossen werden, und die Pilgerscharen auf dem Weg der Höheren Evolution werden dichter sein als auf dem Pfad der Einweihung.

Alice A. Bailey, Die geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 677

 

Meine Brüder! Folgende Faktoren werden also den Zyklus, in den wir jetzt eintreten, bestimmen: die engere Verbindung der Hierarchie mit Shamballa, die Stimulierung ihres internen Lebens, und eine Menschheit, die für neue Enthüllungen und unerwartete Entwicklungen reif ist. Dieser Zeitabschnitt ist daher der erstaunlichste in der Menschheitsgeschichte. Dazu kommt, daß jetzt ein größerer Tierkreis-Zyklus beginnt, der gleichzeitig auch eine kleinere Aktivitätsperiode einleitet: in den nächsten 25000 Jahren regiert das Zeichen des Wassermann, und in dieses Zeichen tritt jetzt auch die Sonne (für die Dauer von 2300 Jahren) ein. Das ist ein erstaunliches und für die Geschichte unseres Planeten höchst bedeutsames Ereignis. Unser planetarischer Logos ist sich dieses Zusammentreffens wohlbewußt, und er macht davon sinnvoll und ausgiebig Gebrauch. In diesem Zyklus stehen auch zum ersten Male die drei großen planetarischen Zentren (Shamballa, Hierarchie und Menschheit) miteinander in direkter und unbehinderter Beziehung, denn jetzt ist zum ersten Male in der planetarischen Geschichte die Koordinierung richtig und ordnungsgemäß. Auch wenn dies nur vorübergehend der Fall wäre, so wurde dennoch etwas eingeleitet, dessen Auswirkungen niemals verlorengehen. In diesem Zyklus hat der planetarische Logos nicht nur eine neue Einweihung erwirkt und dadurch das ganze planetarische Leben beeinflußt, sondern er hat auch gewisse außerplanetarische Beziehungen angeknüpft, die natürlich für euch unbegreiflich sind und für den Einzelmenschen keinerlei Bedeutung haben, die aber einmal eine Situation schaffen werden, in der unsere Erde ein heiliger Planet werden wird. Dieser Entwicklungsprozeß wird im Lauf der Zeit eine

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mächtige subjektive und tiefgeistige Wirkung auf alle Naturreiche und auch im übernatürlichen Bereich ausüben.

Alice A. Bailey, Die geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 678

 

Die schrittweisen Maßnahmen

Seit dem Jahre 1425 (das ich schon einmal erwähnte) wußte die Hierarchie, daß die Zeit für ihr geplantes Erscheinen in der äußeren Welt kommen würde. Seither gingen die Vorbereitungen stetig weiter. Hier möchte ich bemerken, daß dieser (hauptsächlich aus Shamballa kommende) Impuls wie ein Sturm hereinbrach und den Rhythmus vieler Zehntausende von Jahren störte; es war ein Faktor, der fortan alles grundsätzlich bestimmte. Die Meister, die in die äußere Welt kommen werden, sind jedoch nicht die gleichen, die den ersten Impuls aus Shamballa registriert haben; auch die drei Vorsteher der großen Abteilungen sind nicht mehr dieselben wie damals. Die damaligen Meister leiteten die notwendigen Maßnahmen ein, und seither gingen die Vorbereitungen ständig weiter.

Alice A. Bailey, Die geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 679

 

 

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