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Der planmäßige Aufbau von Ashrams auf Erden
r Juni 1949
In diesen Tagen des Juni-Vollmonds möchte ich euch bitten, im Geiste sich ein Bild über die Situation zu machen, die wahrscheinlich auf der Erde eintreten wird, wenn (als Folge der von der Menschheit und für sie geleisteten Vorarbeit) die Hierarchie in die äußere Welt gekommen ist und als regelrechte und anerkannte Organisation in Erscheinung tritt. Was wird geschehen, wenn sich die Meister der Weisheit öffentlich und mitten unter den Menschen, z.B. in den Großstädten, betätigen? Seit Millionen von Jahren haben sie hinter den Kulissen in der Weise gewirkt, daß sie die Hirne und Herzen ihrer Jünger in Anspruch nahmen, um ihre wohltätigen Absichten durchzuführen. Diese unter hierarchischer Inspiration arbeitenden Jünger sind keinesfalls medial veranlagte Menschen, sondern solche, die eine rechte Beziehung zu ihrer Seele und zum Meister ihres Ashrams hergestellt haben. Sie sind für hierarchische Impression empfänglich; sie kennen die Pläne, deren Durchführung von den Meistern erstrebt wird; ihre Mitarbeit ist bewußt und freiwillig; es steht ihnen völlig frei, so zu arbeiten, wie sie es für richtig finden, sobald sie die empfangene Information und Inspiration richtig erfaßt haben.
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Wunschdenken und die Ausarbeitung von Plänen nach den üblichen menschlichen Methoden dürfen derzeit nicht erlaubt werden. Daher müßt ihr für diese Vorbereitungsarbeit zu allererst lernen, k eure Gedanken zu beherrschen und für hierarchische Impressionen empfänglich zu werden. /k
Die einzige Aufgabe, die ihr und alle Aspiranten und Jünger zu erfüllen habt, ist die, die Menschheit auf zwei Ereignisse vorzubereiten:
1. Daß die Meister in verschiedenen Ländern der Welt Ashrams errichten werden, von wo aus sie wirksame Dienste leisten können.
2. Daß daraufhin, aber etwas später, Christus wiederkommen wird.
Wie, wo und wann die Meister öffentlich in Erscheinung treten werden, ist nicht eure Sache. Sie haben ihre Pläne ausgearbeitet und erwarten, daß diejenigen, denen sie die Vorbereitungsarbeit übertragen, weder unbedachte Hindernisse bereiten noch törichten Vermutungen nachgehen werden.
Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 13-778
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