Telepathie und Sprache

Auf der Mentalebene muß es trainiert werden. Die Meister schulen ihre Jünger in Telepathie und stellen, wenn nötig, eine telepathische Verbindung her, wenn der Jünger diese Fähigkeit hat. Potentiell haben wir sie alle, aber zu einem Jünger, der die Fähigkeit bereits hat, kann ein Kontakt hergestellt werden. Diese Gabe kann man entwickeln, trainieren und wird dann zu einem ausgezeichneten Kontaktinstrument. Es erspart natürlich dem Meister, einen Jünger besuchen zu müssen und einen direkten mündlichen Kontakt herzustellen. Er kann ihm einfach einen Eindruck oder einen Gedanken durchgeben und weiß, daß der Jünger, entweder sofort oder später, wenn es ins Gehirnbewußtsein hinuntergesickert ist, das Anliegen des Meisters ausführen wird.

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Der Eindruck oder die Anweisung findet ihren Weg vom Denken des Meisters über das Medium des Gedankengürtels in das Denken des Jüngers und von dort zum Gehirn. Das Gehirn registriert es und verwandelt es in den gesprochenen Gedanken. Wenn Sie Engländer sind, dann hören Sie es in englisch; als Holländer holländisch, als Franzose auf französisch und so fort. Das ist bewußte, ausgebildete Telepathie auf der Mentalebene.

Maitryas Mission, Band II, mm2-386

Meister und Jünger 1

Dem Jünger ist es erst dann erlaubt, mit dem Denkvermögen des Meisters in Verbindung zu treten, wenn sein geistiges Leben für ihn zur Gewohnheit geworden ist und wenn er nach Belieben seine Persönlichkeit mit Seelenenergie überfluten kann. Diejenigen, die in ihrer Meditationsarbeit gelegentlich und selten Seelenkontakte herstellen (und es gibt viele, welche dies tun), haben kein solches Vorrecht. Nur der Jünger, der einen brauchbaren Kontakt mit seiner Seele errichtet hat, dessen er sich zu jeder gewünschten Zeit bedienen kann, kann anfangen Eindrücke, die direkt vom Meister zu ihm kommen, zu verzeichnen.

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