Dem Jünger ist es erst dann erlaubt, mit dem Denkvermögen des Meisters in Verbindung zu treten, wenn sein geistiges Leben für ihn zur Gewohnheit geworden ist und wenn er nach Belieben seine Persönlichkeit mit Seelenenergie überfluten kann. Diejenigen, die in ihrer Meditationsarbeit gelegentlich und selten Seelenkontakte herstellen (und es gibt viele, welche dies tun), haben kein solches Vorrecht. Nur der Jünger, der einen brauchbaren Kontakt mit seiner Seele errichtet hat, dessen er sich zu jeder gewünschten Zeit bedienen kann, kann anfangen Eindrücke, die direkt vom Meister zu ihm kommen, zu verzeichnen.
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