Die beiden Vollmonde im Mai und Juni bieten euch wiederum
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die Gelegenheit, euch an der Freilassung planetarischen Lebens aus der Knechtschaft der materialistischen Kräfte zu beteiligen. Wenn ihr bereit seid, euren Teil zu diesem Erlösungswerk beizutragen, dann sind dafür bestimmte Geisteshaltungen und Tätigkeiten notwendig, die ich kurz besprechen möchte. Ich überlasse es euch, die richtigen und geeigneten Maßnahmen zu treffen und gemeinsam mit allen anderen Jüngern und Aspiranten die angegebene Stufenfolge einzuhalten:
1. Studiert sorgfältig und beantwortet aufrichtig und innerlich überzeugt die Fragen, die ich euch zehn Seiten vorher vorgelegt habe. Ihr werdet dann wissen, wo ihr persönlich steht.
2. Während der ganzen Woche vor Eintritt des Mai-Vollmondes und des Juni-Vollmondes bemüht euch folgendes zu tun:
a. Verbindet euch mit Hilfe der schöpferischen Vorstellungskraft mit allen Jüngern, Aspiranten und Menschen guten Willens in allen Ländern.
b. Verdrängt aus eurem Bewußtsein alle negativen Gedanken; seht euch klar an der Seite der Lichtkräfte. Ihr seid also in Gedanken nicht neutral. Wenn ihr in dem Konflikt gegen die materialistischen Kräfte die richtigen Schritte unternehmt, dann achtet darauf, daß ihr allen Menschen gegenüber, die in den Strudel dieser Kräfte geraten sind, einen Geist der Liebe bewahrt.
c. Wenn ihr meditiert und die Kräfte des Lichts anruft, dann bemüht euch, alle persönlichen Schwierigkeiten, Tragödien und Probleme zu vergessen. Jünger müssen lernen, ihre Arbeit für die Menschheit trotz persönlicher Belastungen, Spannungen und beschränkender Umstände fortzusetzen.
d. Bereitet euch auf diese Weise für die Zeit der beiden Vollmonde vor. Behaltet euer Ziel klar im Auge und unterzieht euch eine Zeitlang einer angemessenen Disziplinierung.
3. Zwei Tage vor dem Vollmondtag, an diesem Tag selbst und zwei Tage nachher (also fünf Tage lang), bemüht euch, bei Sonnenaufgang, mittags, nachmittags um fünf Uhr, bei Sonnenuntergang und im genauen Zeitpunkt des Vollmondes in eurem
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Land die Große Invokation zu sprechen, mit dem festen zielstrebigen Willen, die wartenden großen Mächte anzurufen, herabzubringen und in der sichtbaren Welt zu verankern. Wenn irgend möglich sprecht die Invokation laut und mit einer Gruppe. Diese konzentrierte Kraft eures von Emotionen freien Denkens wird die derzeit bestehende Kluft überbrücken und die beiden Welten geistiger und menschlicher Aktivität enger miteinander verbinden.
4. Leistet diesen Dienst drei Tage lang jeden Monat am Vollmondtag, den Tag vorher und nachher. Ihr könnt eure Dienstleistung noch dadurch vergrößern, daß ihr euch schon drei Tage lang vor den genannten drei Tagen darauf vorbereitet.
Viele Menschen in der Welt sind seit Jahren dafür geschult worden, zwei Erkenntnisse zu gewinnen. Erstens, daß die Wesak-Feier zum Mai-Vollmond eine große Bedeutung hat. Diese Feier stellt nicht nur die äußere Verbindung zwischen den großen Religionen des Ostens und des Westens her, sondern öffnet auch das Tor zwischen Shamballa und der Hierarchie, zwischen der Absicht Gottes (die vom Menschen jetzt noch nicht erkannt werden kann, da dies infolge seiner relativ niedrigen Entwicklungsstufe über sein Fassungsvermögen hinausgeht) und der Methode Gottes, die Liebe ist. Außerdem kommen noch zwei weitere Verbindungen zustande, nämlich einerseits die zwischen dem Buddha (der während der kurzen Zeit seines Erscheinens Wille-Weisheit verkörpert) und Christus (der Liebe-Weisheit verkörpert) und andererseits zwischen der Menschheit (deren Bewußtseinsrepräsentant Christus ist) und der Hierarchie (deren Bewußtsein durch Buddha repräsentiert wird). In Anbetracht der Spannungen und Belastungen, denen die heutige Menschheit ausgesetzt ist, und in Anbetracht dessen, daß diese menschliche Notlage bei der Hierarchie eine sofortige Hilfsbereitschaft ausgelöst hat, könnten sich diese beiden Reaktionen auf die Weltkrise als genügend stark erweisen, um von außen her Hilfe heranzuholen. Diese Hilfeleistung könnte den Konflikt in der richtigen Weise beenden und den Menschen nicht nur Entspannung und Erleichterung, sondern auch Aufklärung und Erleuchtung bringen. Ich möchte indes betonen (und dies sage ich euch, einer repräsentativen Gruppe von Aspiranten und Jüngern), daß die Kraft des Anrufs noch nicht stark genug ist, um diese außerplanetarische Hilfe garantieren zu können.
Dennoch könnte die Hilfe möglich werden, wenn ihr euch bemüht,
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Selbstdisziplin zu üben, in der Meditation, in Gesprächen mit andern und im allgemeinen Verhalten gegenüber der Umwelt negative und mehr oder minder egoistische Reaktionen auszuschalten, und wenn ihr (zum Wohl der Menschheit) wenigstens eine Zeitlang versuchen würdet, ein Leben höchstmöglicher geistiger Aspiration zu führen.
Zweitens seid ihr in der Überzeugung geschult worden, daß alle meine Mitteilungen über Buddha und Christus, über die Hierarchie, die Menschheit und Shamballa und über deren Beziehungen zueinander einen Teil der kommenden neuen Weltreligion bilden werden und daß das Thema der Großen Annäherungen die Grundlage der zukünftigen geistigen Lehre sein wird. Das sollt ihr nicht vergessen, denn die Arbeit, die ihr während der beiden kommenden Vollmondzeiten (und später auch an den weniger wichtigen Vollmondtagen des Jahres) leisten sollt, hängt nicht nur mit der gegenwärtigen Notlage zusammen, sondern hat auch eine konstruktive Beziehung zum zukünftigen Glauben der Menschheit. Auch daran sollt ihr denken.
Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, S. 13-226
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