2. Der zweite Faktor von Bedeutung ist eine tiefe Erkenntnis der subjektiven Wirklichkeit der geistigen Welt. Ich selbst bin, wenn ihr an mich dachtet, nur das Symbol jener Welt, wie andere Meister ebenfalls, die als Kontakt- und Dienstkanäle auf die Hierarchie konzentriert sind. Ihr wurdet als Gruppe gebeten, euch mir vereint und gemeinsam zu nähern und einen Kontakt herzustellen, ebenso wie im kommenden Neuen Zeitalter die Kirchen der Zukunft (zur Zeit des Vollmonds) eine genau festgelegte Annäherung zur Hierarchie unternehmen werden, um
a. ihr geistiges Leben durch das Hereinbringen von geistiger Kraft, wohlerwogen und bewußt, zu verstärken;
b. durch Verbindung mit dem Kraftwerk des Lichts, der Hierarchie, geistige Erleuchtung zu erlangen;
c. Stärke für erhöhte dynamische Tätigkeit für eine bevorstehende Dienstperiode aufzuspeichern;
d. eine Verschmelzung zwischen dem objektiven und subjektiven Leben der Menschheit herbeizuführen.
3. Dies führt zu einer Technik der Annäherung, die auf Verwirklichung der oben angeführten Ziele begründet ist, zu einem Bemühen, mich zu sehen (weil ich für euch die geistige Vision symbolisiere) und zur Herstellung eines Weges der Annäherung, der in dem Ritual, das ich euch gab, durch einen goldenen Lichtstreifen symbolisiert wurde. Ihr solltet euch vorstellen, daß er sich zwischen euch als Gruppe und eurem tibetischen Bruder erstreckte. Dieser Weg der Annäherung ist der Pfad, und es ist geplant, daß er ein vertrauteres Symbol darstellen sollte, als dies bisher im religiösen Leben der Menschenrasse der Fall gewesen ist.
4. Dieser Weg des Lichts führt zum Herzen einer dunkelblauen Scheibe, und es ist euch gesagt worden, daß ihr in ihrem Zentrum mit mir in Verbindung treten könntet. Diejenigen unter euch, die in der Meditationsarbeit einigermaßen erfahren sind, wissen gut, daß das Licht im Kopf – wenn es gesehen und
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erkannt wird – gewöhnlich durch drei sich steigernde Stadien geht:
a. Es ist, zu allererst, ein zerstreutes Licht, das den Kopf umgibt, das später im Kopf erkannt wird und einen inneren Glanz herbeiführt, welcher der Anfang des Heiligenscheins ist.
b. Dieses zerstreute Licht vereinigt sich dann und wird zu einer inneren strahlenden Sonne.
c. Schließlich erscheint im Zentrum jener Sonne ein dunkelblauer Punkt oder eine kleine indigoblaue Scheibe. Dies ist in Wahrheit der Ausgang im Kopf, durch den die Seele aus der Welt der phänomenalen Existenz hinausgeht, und ist das Symbol des Pfades oder der Tür zum Reich Gottes. Dies ist die symbolische Deutung der Erscheinungen.
Während sich die Gruppe der Wirklichkeit immer mehr nähert, wird der Weg oder der Lichtstreifen kürzer (symbolisch), und schließlich, wenn ihr in dieser Arbeit erfahren seid und wenn eure geistige Natur wirklich stärker geworden ist, werdet ihr fast unmittelbar in oder durch die blaue Scheibe eintreten und des höheren Bewußtseins oder der Göttlichkeit gewahr werden.
5. In diesem Stadium ist dreierlei zum Erfolg erforderlich:
a. Der Denkaspekt muß „unverwandt im Licht gehalten werden“, und für diese Empfangs-Erfahrung ist die ganze vorangegangene Meditationsarbeit erforderlich gewesen. Ihre positive, aufmerksame Tätigkeit ist ein wesentlicher Faktor beim Herstellen der gewünschten Gedankenkontrolle gewesen.
b. Die schöpferische Vorstellungskraft muß, weil sie die Fähigkeit, sich ein geistiges Bild zu machen, mit sich bringt, ebenfalls entwickelt und in den Anfangsstadien den Anweisungen gehorchend bewußt gebraucht werden. Dieser Gehorsam muß freiwillig geleistet werden, selbst wenn er blind ist, bis das wirkliche Ziel begriffen werden kann.
c. Ergebnisse müssen erwartet und eine innere Sensitivität entwickelt werden, die schließlich Überraschung ausschließt und zu einem bewußten Erkennen des erreichten Ziels führt. Diese Sensitivität mag je nach dem Strahl und Typ verschieden sein, aber die allgemeinen Anzeichen werden im Gebiet
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der Gleichartigkeit liegen und von Wert für die k Gruppe /k sein.
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