Pranayama und die Mächtigkeit des Gedankens dahinter

Auf eins möchte ich dich aufmerksam machen: In deinen Atemübungen, die ich beobachtet habe, als du diese Woche arbeitetest, wird die Lunge und der Auffüllaspekt ungebührlich betont. Du strengst dich zu sehr an bei dem, was du tust. Die Macht und Innerlichkeit des Pranayama-Prozesses liegt in der Mächtigkeit des Gedankens hinter dem Akt des Atmens und überhaupt nicht in der Aufblähung oder Entleerung des Brustkastens. Das Ganze wird in dem Aphorismus: „Energie folgt dem Gedanken“ zusammengefaßt. Die Hauptwirkung sollte auf die ätherischen Nadis ausgeübt werden, die den Nerven zugrundeliegen, und nicht auf die blasebalgartige Tätigkeit der Lungen.

Jüngerschaft im Neuen Zeitalter I, 05-356

D.K. stellt alte okkulte Heilmethoden wieder her

Der unter dem Namen D.K. bekannte Meister beabsichtigt, durch Vermittlung seiner Schüler einige von den alten okkulten Heilmethoden wiederherzustellen und praktische Beweise zu liefern für:

a) die Rolle des ätherischen Körpers,

b) die Wirkung pranischer Kraft,

c) die Erschliessung des ätherischen Sehvermögens.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer, 03-760

Lebenskraft

Über Prana

Ihr könnt vieles über das Wesen des Prana in den Büchern finden, die ihr besitzt oder besitzen solltet. In meinem Buch „Eine Abhandlung über kosmisches Feuer“ und in A.A.B.’s Buch „Der Yoga Pfad“ h *) /h ist das ganze Thema erörtert.

Es genügt, folgendes zu sagen:

1. Was sich in der Erscheinungswelt offenbart, ist nichts anderes als Energie, die eine Form annimmt, Formen verwendet und antreibt und Formen auseinanderfallen läßt.

2. Diese Energie teilt sich in drei Arten von sogenannten elektrischen Phänomenen, die in der „Geheimlehre“ und in „Eine Abhandlung über kosmischer Feuer“ als Feuer durch Reibung, Sonnenfeuer und elektrisches Feuer bezeichnet werden.

3. Die Energie, die man auf der physischen Ebene vom ätherischen Aspekt allen Lebens in der Erscheinungswelt erhält oder

 

*) „Eine Abhandlung über kosmisches Feuer“ engl. Ausgabe l (aab-03-77) (S. 77-116)

„Der Yoga Pfad“ engl. Ausgabe, S. l (aab-23-77) (77), l (aab-23-217) (217-225), l (aab-23-280) (280-282), l (aab-23-329) (329-330), l (aab-23-332) (332)

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gewinnt, wird Prana genannt. Dieser ätherische Aspekt der göttlichen Energie ist eine Synthese von verschiedenen Energien. Wenn zum Beispiel die Energie, in der ein Einzelwesen hauptsächlich lebt, wirkt und den Brennpunkt seines Daseins hat, überwiegend astraler Art ist, dann kommt in seiner Ausrüstung ganz besonders die astrale oder emotionelle Gefühlsenergie zum Ausdruck. Der Mensch reagiert dann stets auf physische Energie oder Prana und auf astrale Energie oder die vielen emotionellen Gefühls- und Empfindungskräfte. Diese wirken sich ganz besonders durch die Milz, den Solarplexus und die Kehle aus und beeinflussen in verschiedener Art die physische Milz, den Magen und die Schilddrüse.