Stauung – Ätherkörper – Astralkörper

Bevor ich nun dazu übergehe, die Beziehung des Ätherkörpers (als Einheit) zum physischen Körper zu besprechen, möchte ich noch darauf hinweisen, daß ich die Komplikationen der k Stauung /k an die erste Stelle auf der Liste von Krankheiten setze, die aus dem Ätherkörper stammen, denn sie ist gegenwärtig — und auch noch für ein paar Jahrhunderte lang — die Hauptursache für die Beschwerden, an denen die großen Massen oder jene Menschen leiden, die wir esoterisch die „Solar-Sakral-Menschen“ nennen. Dies kommt zum Teil davon, daß sich die Gesamtmenschheit seit langen Zeiten Unterdrückung und Hemmung angewöhnt hat. Eben diese Stauung an den Eingangs- und Ausgangstoren im Ätherkörper ist die Ursache für die Behinderung des freien Stromes der Lebenskraft, was dazu führt, daß der Mensch sehr rasch Krankheiten zum Opfer fällt. Ihr werdet erleben, daß auch aus diesem Grund sorgfältig ausgearbeitete Atemübungen mit ihren subtilen Wirkungen bei der Reorganisierung und Regulierung der feineren Körper (besonders des Äther- und Astralkörpers) in immer größerem Umfang zur Anwendung kommen werden. Das derzeit weit verbreitete Interesse an Atemübungen beweist die innerliche Anerkennung dieser Tatsache, obwohl über die Methoden und Wirkungen noch nicht genug bekannt ist.

Noch etwas möchte ich bemerken: Die Stauungsstellen können entweder in einem Zentrum des Astral- oder des Ätherkörpers vorkommen, und dies wird der Heiler ermitteln müssen.

Esoterisches Heilen, 17-78

Laya-Yoga – Die Zentren – Dein Thema

Die Zentren durch Meditation, Harmonisierung und richtige Übungen unter die direkte Herrschaft der Seele gebracht

Der unvoreingenommene Forscher jedoch, der die tatsächliche Existenz der Zentren anerkennt und damit seine Untersuchungen beginnt, der sie als möglicherweise vorhanden und als schließlich beweisbar ansieht, wird viel schneller vorankommen; man wird dann die Krankheiten durch ein System des Laya-Yoga (der Wissenschaft von den Zentren) unter Kontrolle bringen, das eine sublimierte, veredelte Form des Laya-Yoga aus atlantischen Zeiten ist. Dann wird der fortgeschrittene Schüler die Zentren durch die Macht des Gedankens beherrschen. Im Yoga der Zukunft werden die Zentren durch Meditation, Harmonisierung und richtige Übungen unter die direkte Herrschaft der Seele gebracht werden;

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das ist etwas ganz anderes als die Beherrschung der Zentren durch den Verstand; aber dafür sind die Massen heute noch nicht reif. Dazu wird die Wissenschaft vom Atem kommen — nicht Atemübungen, wie man sie jetzt lehrt, mit ihren oft so gefährlichen Folgen, sondern es wird vom Denken her ein Atemrhythmus eingesetzt, durch den die Seele wirken kann; dieser Rhythmus braucht auch nichts anderes als den einfachen, rhythmischen, physischen Atem, aber er reorganisiert die feineren Körper und bringt die Zentren zu geordneter Tätigkeit, je nach dem Strahl und der Evolutionsstufe.

Zentren und Reinkarnation

a. Jene Entfaltung, die stattfindet, wenn ein Kind zum Erwachsenen heranreift. Wenn der Mensch 21 Jahre alt geworden ist, sollten seine Zentren normalerweise dieselbe Ausdrucksqualität erreicht haben, wie sie bestand, als er in einer vorangehenden Inkarnation aus dem Leben schied. Der Mensch nimmt dann das Leben an der Stelle wieder auf, wo er es vorher verlassen hatte.

Esoterisches Heilen, 17-37

Zentren und Ätherkörper

Vergeßt nicht, daß der Ätherkörper kein eigenes, ihn kennzeichnendes Leben hat. Er ist nur ein Verschmelzungsprodukt all der Kräfte und Energien, die den physischen Körper beseelten und ihn während seines äußeren Lebenslaufes zur Tätigkeit anspornten. Berücksichtigt außerdem, daß die fünf Zentren entlang der Wirbelsäule nicht im physischen Körper liegen, sondern sich an ganz bestimmten Punkten in der entsprechenden ätherischen Substanz befinden; sie sind (auch im Fall des unentwickelten, noch mehr aber beim durchschnittlichen Menschen) mindestens fünf Zentimeter vom physischen Rückgrat entfernt. Die drei Kopfzentren liegen ebenfalls außerhalb des grobphysischen Körpers.

Esoterisches Heilen, 17-461

Gesundheit durch ausgeglichene Zentren

Wir könnten folglich die Behauptung aufstellen (die von der ärztlichen Wissenschaft später voll und ganz anerkannt werden wird), daß nämlich Krankheiten, die „selbsterzeugt“ sind (wenn ich einen so seltsamen und unzureichenden Ausdruck verwenden darf) und die auch nicht von einer Ansteckung, Übertragung oder einem Unfall herrühren, verursacht werden durch gänzlich fehlende oder behinderte, durch unzulängliche oder übersteigerte Funktion oder auch durch Über- oder Unterentwicklung des endokrinen Systems. Dieses Drüsensystem mit innerer Sekretion beeinflußt durch die Hormone — über den Blutstrom — jeden Teil des physischen Organismus. Man kann also tatsächlich folgende Behauptung aufstellen: wenn die ausgangslosen Drüsen vollkommen ausgeglichen sind und in der richtigen Weise funktionieren, dann gibt es im Körper keine Krankheitsherde. Der Blutstrom wird sich dann ebenfalls in ausgezeichnetem Zustand befinden. Der Schlüssel zu vollkommener physischer Gesundheit, so wie sie bei einem Meister der Weisheit zum Ausdruck kommt, kann folglich direkt darin gesehen werden, daß er seine Zentren vollkommen beherrscht, daß deren Energie-Empfang und -Verteilung ausgeglichen ist und sie ihre Wirkung auf das gesamte endokrine Drüsensystem ausüben. Dadurch erhält jede Körperregion die ihr zukommenden Kräfte in zweckentsprechendem Maß und bleibt so in vollkommen gesundem Zustand.

Zwischen den Zentren und den ihnen entsprechenden endokrinen Drüsen fungiert als Werkzeug für die Energieverteilung das Nervensystem. Hier bestehen jedoch meistens auch Schwierigkeiten. Die Energie strömt nicht in genügendem Maß; die Verteilung über die Zentren — an den Körper ist ungleichmäßig. Einige Zentren werden zu stark versorgt, andere zu wenig; einige Zentren sind noch nicht erweckt und daher nicht aufnahmefähig, andere sind zu früh erweckt und geben zu viel Kraft an die von ihnen beherrschten Regionen ab. In der esoterischen Medizin und ihrer philosophischen Auslegung (die letzten Endes die wirksame praktische Auswertung

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der erkannten Tatsache ist) ist es gerade der cerebrospinale Aspekt, der das gesamte Nervensystem bestimmt und beherrscht, denn mittels dieses Aspektes und durch seine Tätigkeit wirken die Zentren und beeinflussen den Körperorganismus, indem sie ihm die nötigen Lebensenergien übermitteln. So wird schließlich das Nervensystem — über die sieben Zentren — für die sieben Hauptenergien oder die sieben Strahlkräfte empfänglich und fähig, auf diese zu reagieren.

Bei keinem Menschen, außer bei einem Meister, sind schon alle Zentren in der richtigen Weise erweckt und in ausgeglichener Funktion, auch sind sie noch nicht in der richtigen Weise durch intensive Strahlung miteinander verbunden; bei keinem Menschen ist das Nervensystem zu richtiger Reaktion auf die Zentren fähig. Dafür gibt es zwei Gründe, die beide mit dem Cerebrospinal-System zusammenhängen:

1. Das Kopfzentrum ist noch nicht erweckt oder beginnt erst langsam sich zu entwickeln, wenn sich der Jünger der Schulung unterzieht.

2. Der Energiestrom durch den Kopf zu den Zentren längs der Wirbelsäule ist ungleichmäßig und zwar deshalb, weil auch der Einstrom ungleichmäßig ist und weil das ätherische Gewebe zwischen den Zentren bis jetzt nur sehr wenig Energie durch alle diese Zentren strömen läßt.