Schließlich möchte ich um eure Mithilfe bei zwei Dienstleistungen bitten, die für den Christus von großer Bedeutung sind, für Ihn, den alle Jünger, Eingeweihten und geistigen Menschen seit fast dreitausend Jahren geliebt haben, dem sie nachgefolgt sind und gedient haben. (Ich spreche hier von seinem Erscheinen als Sri Krishna und als ein anderer, der wenig bekannt war, aber in noch
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früheren Jahrhunderten ein großes Werk vollbracht hat). Eure Mitarbeit soll die Vorbereitung für die Wiederkunft Christi fördern helfen.
Erstens möchte ich euch bitten, die Invokation in jedem Land und in möglichst großer Anzahl zu verbreiten. Sie hat eine große Wirkkraft, und wenn sie von Menschen aller Glaubensbekenntnisse angewendet wird, kann sie einen Krieg verhüten helfen. Zweitens möchte ich euch bitten, für die größtmögliche Verbreitung meines Buches k „Die Probleme der Menschheit„ /k zu sorgen. Die in diesem Buch dargebotenen Gedanken und Vorschläge bestärken die Bestrebungen all derer, die sich bereits mit diesen Problemen befassen, und außerdem machen sie die nicht Interessierten auf die Nöte und Erfordernisse aufmerksam. Dieser Dienst erfordert Opfer an Zeit und Geld. Auch die Hierarchie bedient sich normaler Mittel und Wege und braucht Geld, ja sogar Christus braucht finanzielle Mittel, um die notleidenden Menschen zu erreichen. Ich bitte um eure Unterstützung und erwarte eure Entscheidung.
Daß er, dem wir dienen, uns allen näher sei als je zuvor, daß die Herstellung rechter menschlicher Beziehungen gute Fortschritte machen möge, daß Licht und Liebe aus Shamballa und der Hierarchie herabströmen und sich über alle von euch, die ihr die Mitmenschen liebt, ergießen mögen, ist mein inniger Wunsch. In diesen Festtagen des Willens zum Guten sende ich euch meinen Segen. h *) /h
fn h *) /h Der Tibeter bat mich um folgende Klarstellung: Wenn er von Christus spricht, bezieht er sich auf dessen offiziellen Titel als Oberhaupt der Hierarchie. Christus wirkt und arbeitet für alle Menschen in gleicher Weise, ohne Rücksicht auf ihr Glaubensbekenntnis. Er gehört der christlichen Welt nicht in höherem Grade als den Buddhisten und Mohammedanern oder sonstigen Glaubensgemeinschaften. Niemand braucht der christlichen Kirche beizutreten, um mit Christus verbunden zu sein. Erforderlich sind: Nächstenliebe, disziplinierte Lebensweise, Anerkenntnis des Göttlichen in allen Konfessionen und Lebewesen, und das Bestreben, im täglichen Leben sich von der Liebe leiten zu lassen. A.A.B. /fn
Die schrittweisen Maßnahmen der Hierarchie für ihr Hervortreten in die äußere Welt
r August 1946
In Vorbereitung auf dieses erstaunliche und bald bevorstehende Ereignis (das Erscheinen der Hierarchie auf Erden) finden jetzt in der Hierarchie selbst gewisse Entwicklungen, Umstellungen und
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Anpassungen statt. Ich möchte hier darauf hinweisen, daß in Verbindung damit auch k die Externalisierung der Ashrams /k erfolgen wird, ein Vorgang, der versuchsweise bereits stattfindet. Die großen offiziellen Abteilungen, wie z.B. die für Belehrung und Schulung oder für in Entwicklung begriffene Zivilisationen werden vorerst nicht in Erscheinung treten; sie werden noch für eine lange Zeit im Bereich der Hierarchie bleiben und wirken. Der erste Schritt besteht darin, daß in der äußeren Welt Ashrams gebildet werden, die von bestimmten Meistern überwacht werden. Diese Ashrams werden in der Öffentlichkeit allgemeine Anerkennung finden und die Garantie dafür sein, daß die Hierarchie eine Tatsache ist, und daß die Mysterien wiederhergestellt werden. Falls sich diese Maßnahmen als erfolgreich erweisen, werden andere und wichtigere Externalisierungen folgen, vor allem das Wiederkommen Christi.
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