Der Jünger Jesus und die Bibel

{mcm-49}

Der Christus und Seine Wiederkehr

Könnten Sie die Beziehung zwischen dem Jünger Jesus und dem Christus erläutern? (1.2.1977)

Der Jünger Jesus, der jetzt der Meister Jesus ist, wurde in Palästina als Eingeweihter dritten Grades geboren. Die fünf großen Einweihungen, die zur Befreiung führen, spielten sich im Leben Jesu symbolisch ab. Das ist es im Kern, wovon die Bibel handelt; im Grunde eine sehr alte Geschichte, die der Menschheit immer wieder vor Augen geführt wurde, lange vor der Zeit Jesu.

Benjamin Creme, Maitreya – Christus und die meister der Weisheit, 49

Die Überschattung Jesu durch Christus

Wenn jemand die Funktion als Medium mit vollem Bewußtsein übernimmt und seinen Körper verständnisvoll einem Wesen zur Verfügung stellt, das ihm wohlvertraut ist und das Einlaß sucht, um geistigen Zielen zu dienen und Mitmenschen zu helfen, dann kann diese mediale Tätigkeit richtig und gut sein. Aber wie oft findet man schon solche Medien? Nur wenige Medien kennen die Methode, wie man eine Wesenheit in den Körper eintreten läßt und dann wieder entläßt, und nur wenige wissen, wie man dabei vorgehen und sich so verhalten muß, daß ihnen auch nicht für einen Augenblick unbewußt bleibt,

{13-26}

was sie tun und welchem Zweck sie dienen. Bewußt und mit Absicht leihen sie vorübergehend einer anderen Seele ihren Körper für einen Dienst, bewahren aber dabei während der ganzen Zeit ihre volle Unversehrtheit oder Ganzheit. Diese Art von Hingabe fand ihren höchsten Ausdruck, als der Jünger Jesus seinen Körper für das Wirken Christi zur Verfügung stellte. Der Schlüssel zum Verstehen dieser medialen Funktion, bei der die eigene Integrität gewahrt bleibt, liegt in dem Wort „Dienen“. Wenn man einmal diese wahre Funktion eines Mediums besser verstehen wird, dann wird man feststellen, daß das Medium bei vollem Wachbewußtsein [13-11] seinen Körper durch die Öffnung am Scheitel des Kopfes verläßt; heute ist es in den meisten Fällen so, daß das Medium durch den Solarplexus austritt, sich dieses Geschehens nicht bewußt ist und sich nachher an nichts erinnern kann.

Es wird dann so sein, daß ein neuer Bewohner bei übereinstimmender Schwingung durch die Kopföffnung in den Körper des Mediums eintritt und dieses Instrument eine Zeitlang für einen bestimmten Dienst benützt.

Alice A. Bailey, Die geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 25

Geistige Renaissance der Kirche in Südamerika

Die katholische Kirche

So unwahrscheinlich es für einige klingen mag, die katholische Kirche wird durch eine Läuterung von Kirchenstruktur, Doktrinen und Dogmen im Leben des Volkes noch mehr an Bedeutung gewinnen. Im Licht der neuen Ordnung, die durch die Gegenwart des Christus und des Meisters Jesus offenbar wird, werden sich die Menschen um die Kirche scharen. Eine geistige Renaissance wird man in Südamerika erleben. Viele, die der Kirche nahestehen, haben das Volk verteidigt und dafür ihr Leben gelassen.

Jesus

Der Meister Jesus wird nach Amerika gehen. Er arbeitet mit mehreren Meistern zusammen. In Südamerika sind es drei. Sie werden sich sehr aktiv für die Erneuerung der Kirche nach wahrhaft geistigen Richtlinien einsetzen. Das wird das Volk mit neuer Kraft erfüllen und es auf der Basis der Gleichheit in die Kirche bringen, auf die Straßen und in die Fabriken; in allen drei Bereichen wird sich der Wille des Volkes durchsetzen.

Es gibt jene, die den Christus jetzt in Jesus sehen. Viele haben schon die Christusqualität in Maitreya erkannt und erwarten seine baldige Rückkehr.

Maitryas Mission, Band II, mm2-109

St. Patrick wurde von Jesus überschattet

Nein, das Bekenntnis ist keine Fälschung, aber völlig genau ist es auch nicht. Zweifellos dachte und glaubte der Heilige Patrick, daß der Christus (oder Geist) in ihm sprach, während in Wirklichkeit die ‚Stimme‘, die er innerlich hörte, die seines Meisters war, des Meisters Jesus, der den Heiligen Patrick überschattete und der „sein Leben gab“. Weder Maitreya noch der Meister Jesus inkarnierten sich als St. Patrick, der, wie Sie aus der Tabelle der Eingeweihten und ihren Strahlen entnehmen können, nicht mehr als ein Eingeweihter zweiten Grades war. Das war natürlich zu jener Zeit im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. ein relativ hoher Evolutionsgrad.

Maitreyas Mission, Band I, mm1-294

Der Gründer der Bahai wurde von Maitreya geprägt und war Jünger von Jesus

Der Gründer der Bahai, Baha’U’llah, war ein Eingeweihter dritten Grades.

Seine Strahlenstruktur: 6-6-6-4-7 (Unterstrahlen: Persönlichkeit 6, mental 6, astral 4, physisch 7).

Er wurde mental von Maitreya mit den Bahai-Lehren geprägt (nicht überschattet), aber eigentlich war er ein Jünger des Meisters Jesus. Er glaubte, daß er die Lehren direkt von ‚Gott‘ bekomme und hielt sich selbst für den Christus. Er teilte dies dem damaligen Papst und den Regierenden der Welt mit.

Maitreyas Mission, Band I, mm1-239