Ufos und Wiederkehr des Christus

Das UFO-Phänomen steht in direkter Beziehung zur Wiederkehr des Christus und dem Externalisieren, dem Sichtbarwerden der Arbeit der Hierarchie, und wir stehen tief in ihrer Schuld. Ihre Überwachung dieses Planeten ist vollkommen und energetisch von großem Nutzen für die Welt. In den Kornkreisen stellen die Raumbrüder insbesondere das „Gitter“ unseres erdmagnetischen Feldes auf der physischen Ebene bis zu einem gewissen Grade wieder her. Jeder dieser Kornkreise ist ein Chakra, sozusagen ein Wirbel magnetischer Energie, und sie breiten sich über die ganze Welt aus, nachdem die ersten in England erschienen. Wie immer, wurden sie anfänglich von den Skeptikern abgetan. Es wäre mir egal, wenn man sie als unlösbares Mysterium abtut, aber sie als das „Ergebnis eines außergewöhnlichen Windes“ abzutun, ist einfach dumm und würdigt die menschliche Intelligenz herab. Niemand mit einigermaßen durchschnittlicher Intelligenz würde das auch nur für möglich halten — man muß die Kreise nur genau anschauen, um das feststellen zu können. Doch um sicher zu gehen, daß dieser Gedanke keine Glaubwürdigkeit gewinnt, fingen sie an, auch rechteckige Formen an die Kreise zu setzen — und es gibt keinen Wind, der in rechteckigen, dreieckigen oder ähnlich komplexen Figuren bläst. Es sind alles ‘Ideogramme’ und falls Sie mit der ‘Ideographie’ des alten Atlantis vertraut sind, können Sie einige davon wiedererkennen. Es ist nicht gemeint, daß man ihre Bedeutung erkennen soll, sondern daß sie überhaupt eine Bedeutung haben, und viele Menschen werden das intuitiv verstehen. Sie sind eine Erinnerung an die alten Beziehungen zu den Raumbrüdern.

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D.K. bittet

Schließlich möchte ich um eure Mithilfe bei zwei Dienstleistungen bitten, die für den Christus von großer Bedeutung sind, für Ihn, den alle Jünger, Eingeweihten und geistigen Menschen seit fast dreitausend Jahren geliebt haben, dem sie nachgefolgt sind und gedient haben. (Ich spreche hier von seinem Erscheinen als Sri Krishna und als ein anderer, der wenig bekannt war, aber in noch

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früheren Jahrhunderten ein großes Werk vollbracht hat). Eure Mitarbeit soll die Vorbereitung für die Wiederkunft Christi fördern helfen.

Erstens möchte ich euch bitten, die Invokation in jedem Land und in möglichst großer Anzahl zu verbreiten. Sie hat eine große Wirkkraft, und wenn sie von Menschen aller Glaubensbekenntnisse angewendet wird, kann sie einen Krieg verhüten helfen. Zweitens möchte ich euch bitten, für die größtmögliche Verbreitung meines Buches k Die Probleme der Menschheit /k zu sorgen. Die in diesem Buch dargebotenen Gedanken und Vorschläge bestärken die Bestrebungen all derer, die sich bereits mit diesen Problemen befassen, und außerdem machen sie die nicht Interessierten auf die Nöte und Erfordernisse aufmerksam. Dieser Dienst erfordert Opfer an Zeit und Geld. Auch die Hierarchie bedient sich normaler Mittel und Wege und braucht Geld, ja sogar Christus braucht finanzielle Mittel, um die notleidenden Menschen zu erreichen. Ich bitte um eure Unterstützung und erwarte eure Entscheidung.

Daß er, dem wir dienen, uns allen näher sei als je zuvor, daß die Herstellung rechter menschlicher Beziehungen gute Fortschritte machen möge, daß Licht und Liebe aus Shamballa und der Hierarchie herabströmen und sich über alle von euch, die ihr die Mitmenschen liebt, ergießen mögen, ist mein inniger Wunsch. In diesen Festtagen des Willens zum Guten sende ich euch meinen Segen. h *) /h

fn h *) /h Der Tibeter bat mich um folgende Klarstellung: Wenn er von Christus spricht, bezieht er sich auf dessen offiziellen Titel als Oberhaupt der Hierarchie. Christus wirkt und arbeitet für alle Menschen in gleicher Weise, ohne Rücksicht auf ihr Glaubensbekenntnis. Er gehört der christlichen Welt nicht in höherem Grade als den Buddhisten und Mohammedanern oder sonstigen Glaubensgemeinschaften. Niemand braucht der christlichen Kirche beizutreten, um mit Christus verbunden zu sein. Erforderlich sind: Nächstenliebe, disziplinierte Lebensweise, Anerkenntnis des Göttlichen in allen Konfessionen und Lebewesen, und das Bestreben, im täglichen Leben sich von der Liebe leiten zu lassen. A.A.B. /fn

Die schrittweisen Maßnahmen der Hierarchie für ihr Hervortreten in die äußere Welt

r August 1946

In Vorbereitung auf dieses erstaunliche und bald bevorstehende Ereignis (das Erscheinen der Hierarchie auf Erden) finden jetzt in der Hierarchie selbst gewisse Entwicklungen, Umstellungen und

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Anpassungen statt. Ich möchte hier darauf hinweisen, daß in Verbindung damit auch k die Externalisierung der Ashrams /k erfolgen wird, ein Vorgang, der versuchsweise bereits stattfindet. Die großen offiziellen Abteilungen, wie z.B. die für Belehrung und Schulung oder für in Entwicklung begriffene Zivilisationen werden vorerst nicht in Erscheinung treten; sie werden noch für eine lange Zeit im Bereich der Hierarchie bleiben und wirken. Der erste Schritt besteht darin, daß in der äußeren Welt Ashrams gebildet werden, die von bestimmten Meistern überwacht werden. Diese Ashrams werden in der Öffentlichkeit allgemeine Anerkennung finden und die Garantie dafür sein, daß die Hierarchie eine Tatsache ist, und daß die Mysterien wiederhergestellt werden. Falls sich diese Maßnahmen als erfolgreich erweisen, werden andere und wichtigere Externalisierungen folgen, vor allem das Wiederkommen Christi.

Geistige Renaissance der Kirche in Südamerika

Die katholische Kirche

So unwahrscheinlich es für einige klingen mag, die katholische Kirche wird durch eine Läuterung von Kirchenstruktur, Doktrinen und Dogmen im Leben des Volkes noch mehr an Bedeutung gewinnen. Im Licht der neuen Ordnung, die durch die Gegenwart des Christus und des Meisters Jesus offenbar wird, werden sich die Menschen um die Kirche scharen. Eine geistige Renaissance wird man in Südamerika erleben. Viele, die der Kirche nahestehen, haben das Volk verteidigt und dafür ihr Leben gelassen.

Jesus

Der Meister Jesus wird nach Amerika gehen. Er arbeitet mit mehreren Meistern zusammen. In Südamerika sind es drei. Sie werden sich sehr aktiv für die Erneuerung der Kirche nach wahrhaft geistigen Richtlinien einsetzen. Das wird das Volk mit neuer Kraft erfüllen und es auf der Basis der Gleichheit in die Kirche bringen, auf die Straßen und in die Fabriken; in allen drei Bereichen wird sich der Wille des Volkes durchsetzen.

Es gibt jene, die den Christus jetzt in Jesus sehen. Viele haben schon die Christusqualität in Maitreya erkannt und erwarten seine baldige Rückkehr.

Maitryas Mission, Band II, mm2-109

Blätter aus dem Garten Moryas I. ist von Maitreya selbst

Die Agni-Yoga-Lehren

Können Sie die Agni-Yoga-Lehren in ihrer Bedeutung für das Wiedererscheinen des Christus erläutern? Ferner: Worin besteht im wesentlichen die Aufgabe Meister Moryas in der gegenwärtigen Welt? Gelten die Transmissionen, die Helena Roerich empfing, auch noch für die heutige Situation (obgleich sie in den 20er und 30er Jahren dieses Jahrhunderts stattfanden)? (November 1984)

Meiner Meinung nach stellen die Agni-Yoga-Lehren einen der bedeutenden Versuche der Hierarchie dar, die Menschheit auf das neue Zeitalter vorzubereiten. Sie sind für die Gegenwart voll gültig — und für die Zukunft. Das erste Buch der Serie k Der Ruf /k stammt von Maitreya selbst und sollte die Jünger auf seine bevorstehende Wiederkehr aufmerksam machen. Der Meister Morya ist, wie ich schon an anderer Stelle sagte, in der ersten Gruppe der Meister, die die Menschheit sehen soll, und ist die stimulierende Kraft hinter den okkulten Gruppen jeder Art. Seine unmittelbare Aufgabe ist es, die Lehren dieser Gruppen zu reinigen und zu erneuern.

Wie wurden die Lehren des Agni-Yoga ursprünglich vermittelt? (Oktober 1985)

Durch mentale Telepathie über Helena Roerich (eine Jüngerin des Meisters Morya) in russisch.

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Sie sagten, daß Maitreya das erste Buch der Agni-Yoga-Lehren (Der Ruf) übermittelt hatte. Schrieb er auch eines der anderen Bücher? (Oktober 1985)

Nach meiner Information ist k Der Ruf /k sein einziger persönlicher Beitrag zur Agni-Yoga-Serie. Ich glaube nicht, daß das von der k Agni-Yoga-Society /k allgemein so verstanden wird, die alle Bücher dem Meister Morya zuzuschreiben scheint. k Der Ruf /k hat auch den Titel k Blätter aus dem Garten Moryas, I. /k

Maitreyas Mission, Band I, mm1-292

Zusammenfassung von B. Creme über das Buch "Die Wiederkunft Christi"

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ü2 Kapitel II

k2 Die Lehren des Christus und sein Werk im neuen Zeitalter

a3 Die Lehren des Christus

Der Meister D.K. hat für uns die Lehren des Christus beschrieben; wie wir sehen, sind es die gleichen, die wir im Innersten als Wahrheiten erkennen und annehmen: Richtige mitmenschliche Beziehungen sind die Grundlagen unseres Lebens, und um diese richtigen Beziehungen herzustellen, inkarnieren wir uns immer wieder. Der Christus wird ihre Notwendigkeit ständig von neuem betonen und zeigen, wie man sie verwirklicht.

Der erste Schritt zur Schaffung dieser rechten Beziehungen zu den Mitmenschen (weltweit) ist die Umwandlung unserer politischen, ökonomischen und sozialen Strukturen. Die geistige Krise, die die Menschheit jetzt erlebt, konzentriert sich auf diese drei Gebiete, und im Kern der ökonomischen Krise steht das Problem der Verteilung und Umverteilung. Gerechte zwischenmenschliche Beziehungen sind die nächste, gottbefohlene Aufgabe, die zu bewältigen ist. Richtige mitmenschliche Beziehungen mit unseren Brüdern und Schwestern in der Dritten Welt sind nicht möglich, solange wir in Überfluß und Verschwendung leben, während sie hungern und zu Millionen sterben.

Die Lösung liegt auf der Hand: Miteinander die Naturschätze und den Ertrag dieser reichen Erde zu teilen ist der wesentliche erste Schritt zur Gerechtigkeit untereinander. Der Christus wird das ganz klar sagen und die Menschheit dazu anspornen, in diesem Sinn zu handeln. Sein Ruf nach Teilen und Gerechtigkeit als dem einzigen Weg zu echtem Frieden (und damit zum Fortbestand der Menschheit und zur Rettung der Welt überhaupt) ist im wesentlichen die Aufforderung zur Schaffung gerechter Beziehungen unter den Menschen und zum Verzicht auf offenkundig falsche Beziehungen in der Welt von heute: auf Wettbewerb und Habgier auf individueller, nationaler und internationaler Ebene; Haß und Gewalt — weltweit und mächtig wie nie zuvor;

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Separatismus und Exklusivität, fanatische Verbohrtheit in die eigenen Vorstellungen, all die Bitterkeit, das Mißtrauen, die uns an den Rand der Selbstzerstörung gebracht haben.

Die Kraft seiner Energie der Liebe — das ‚Schwert der Trennung‘ — hat zu der Polarisierung geführt, die wir heute haben, und wird der Menschheit eindeutig klarmachen, welcher Weg in die Zukunft führt. Um ihn werden sich all diejenigen scharen, die auf der Seite der Gemeinsamkeit, der Liebe, der Gerechtigkeit und der Freiheit für den menschlichen Geist stehen. Auch wer für Aussonderung und Ausbeutung, für Wettbewerb und Habgier ist, wird eindeutig zu erkennen sein, und die Entscheidung wird für die Menschen auf der Hand liegen: entweder Liebe oder Haß, Teilen oder Bereicherung, Frieden oder Krieg, Leben oder Tod. Der Christus sagte (Botschaft Nr. 11 im Januar 1978): „Mein Herz sagt mir eure Antwort, eure Wahl, und ich bin froh.“ Unter dem Einfluß seiner Kraft der Liebe werden sich in jedem Land (wie es bereits geschieht) Leute zu Gruppen zusammenschließen und Gerechtigkeit, Frieden und einen gerechten Umgang miteinander fordern. Bald werden diese Gruppen zur größten und stärksten Kraft auf der Welt werden und damit die neue Epoche des Friedens und guten Willens herbeiführen.

Im Erkennen und Begreifen des Gesetzes der Wiedergeburt liegt der Schlüssel zu rechten menschlichen Beziehungen und die Lösung der Probleme der Menschheit. Darüber herrscht im Westen fast völlige Unkenntnis (wenn sich das jetzt auch ändert), während im Osten eine passive Anerkennung und falsche Auslegung zum Stillstand der eigenen Anstrengungen geführt hat. Der Christus wird uns die umfassende Bedeutung dieses Gesetzes für unsere lange Evolutionsreise zur Vervollkommnung klar vor Augen führen, und diese Lehre wird einer der Grundpfeiler der neuen Weltreligion sein.

Wo dieses Gesetz im Westen heute akzeptiert wird, gilt das Interesse fast ausschließlich der Aufdeckung vergangener Leben mit all den Verblendungen und Täuschungen, die dies mit sich bringt. Der Christus wird die tatsächliche Funktion des Gesetzes als den Vervollkommnungsprozeß der Seele durch die Inkarnationen aufzeigen. Es ist die Seele (in allen Formen), die sich inkarniert und allmählich ihre verschiedenen Träger so weit bringt, daß sie ihr eigenes Wesen in den drei Welten des menschlichen Lebens ausdrücken kann — auf der physischen, emotionalen und mentalen Ebene.

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Er wird die Beziehung zwischen dem Gesetz der Wiedergeburt und dem Gesetz von Ursache und Wirkung (im Osten das Gesetz des Karma genannt) verdeutlichen. Wenn die Menschheit einmal diesen Zusammenhang richtig begreift, wird ihr klar werden, wie notwendig es ist, bei allem Tun kein Leid zu verursachen. Seelen inkarnieren sich zyklisch in Gruppen, um untereinander und zu ihrem Ursprung rechte Beziehungen herzustellen. Man wird die Verantwortung und die Verpflichtungen, die sich aus diesem Umstand ergeben, verstehen lernen; und auf die dringende Notwendigkeit und die praktische Durchführung dieser richtigen zwischenmenschlichen Beziehungen wird immer wieder hingewiesen werden.

Der Christus kehrt heute gleichzeitig mit der Hierarchie der Meister, deren Oberhaupt er ist, in die sichtbare Welt zurück. Zum ersten Mal seit atlantischen Zeiten werden die Hierarchie der Meister und die Eingeweihten öffentlich in der Welt arbeiten, und wir werden wissen, wer sie sind.

Sie sind die Hüter der alten Mysterien, in denen der Schlüssel zum Evolutionsprozeß in Zahlen, Ritualen und Symbolen verborgen liegt, auch der Schlüssel zur Göttlichen Wissenschaft, die der Menschheit die Geheimnisse des Lebens erschließen und uns die Energien des Universums in die Hand geben wird. Diese uralten Mysterien werden geoffenbart, die Tatsache der Seele wird bewiesen und die zum Wesen des Menschen gehörende Unsterblichkeit erkannt werden.

Der esoterische Prozeß der Einweihung ist für Tausende von Eingeweihten heute eine bewußte Erfahrung. Im kommenden Zeitalter wird er für Millionen Menschen eine exoterische Erfahrung sein. Im Grunde ist die Einweihung einerseits die Folge und andererseits die Vorbedingung der Bewußtseinserweiterung; sie führt zur Verfeinerung des Wahrnehmungs- und Empfangsinstruments für höhere Werte und geistiges Verstehen. Durch diese Bewußtseinserweiterung erkennt der Eingeweihte Ebenen des göttlichen Seins und Bewußtseinszustände, die ihm vorher verschlossen waren. Diese Erfahrung erhöht seine Strahlungskraft und stattet ihn zu größerem Dienst an der Welt aus. Er wird zu einem Wissenden.

In diese Einweihungsmysterien wird der Christus einführen. Als Hierophant bei den ersten beiden Initiationen wird er die Menschheit in das Reich Gottes führen — in die Hierarchie, deren Haupt er ist.

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Durch diese Erfahrung werden die Menschen sich als die göttlichen Wesen begreifen lernen, die sie in Wirklichkeit sind.

Die meisten unter uns haben heute noch ein atlantisches Bewußtsein, d.h. sie sind auf der emotionalen Ebene polarisiert, die ihren normalen, alltäglichen Bewußtseinsrahmen bildet. Sie sind im Irrgarten der Täuschungen jener Ebene verloren — daraus resultieren das gegenwärtige Chaos und die Probleme unserer Welt. Um den Meister D.K. zu zitieren: „Der größte Dienst, den ein Mensch seinen Mitmenschen erweisen kann, liegt darin, sich selbst aus der Gefangenschaft jener (Emotional-) Ebene zu befreien, indem er ihre Energien mittels der Macht des inneren Christus steuert.“ Und weiter: „Im selben Augenblick, da die Herzen der Menschen aktiv werden, endet die emotionale Tätigkeit ihres Solarplexus.“ Nur durch das Herz hört der Mensch den Ruf des Christus. Durch diese Erweckung des Liebesaspektes kann der Christus alle erreichen und über sie die Welt verändern; damit befreit er uns gleichzeitig von unseren Irrtümern und Verblendungen, unserer Ignoranz und unseren Ängsten. Durch die erhöhte Lebendigkeit, die seine Energie mit sich bringt, wird er uns in das Licht und zu einer echten Manifestation unserer Göttlichkeit hinführen. (Juli 1982)

a3 Das Werk des Christus

Der Entschluß, zur Arbeit und ins Leben auf der physischen Ebene zurückzukehren, war ganz gewiß keine leichthin getroffene oder überhaupt leichte Entscheidung für den Christus. In Die Wiederkunft Christi sagt uns der Meister D.K. durch Alice Bailey, daß es neun Jahre dauerte — von Juni 1936 bis Juni 1945 — bis diese Entscheidung fiel. Die Hierarchie arbeitet immer noch in dem Zustand der Anspannung, den dieser plötzliche Entschluß auslöste, der im Eintritt des Christus in diese Welt am 19. Juli 1977 gipfelte.

Sein Entschluß wiederzukehren hatte tiefgreifende okkulte Auswirkungen. Eine der Folgen war, daß er — zum ersten Mal — das Recht bekam, das große Mantram oder Gebet, das als die Große Invokation bekannt ist, anzuwenden und es an die Menschheit weiterzugeben. Nicht ein Tag ist seit dem Juni 1945 vergangen, ohne daß er es angestimmt hat zum Wohl der Welt.

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Man hofft, daß eines Tages dieses Gebet oder diese Anrufung einmal das Gebet der Welt wird, von allen Völkern gesprochen als ein machtvoller Grundakkord der neuen Weltreligion, deren Einführung eine der Hauptaufgaben des Christus sein wird — sobald wir die Welt gerecht geordnet haben.

Seine Entscheidung führte auch dazu, daß er der Empfänger und Kanal bestimmter großer, göttlicher Energien wurde, die bei seiner Arbeit für die Menschheit während dieses neuen Zeitalters alles erhöhen und potenzieren werden, was er in Angriff nimmt. Der Geist des Friedens oder Gleichgewichts überschattet ihn in sehr ähnlicher Weise, wie er den Jünger Jesus in Palästina überschattet hatte. Unter Einbeziehung des Gesetzes von Aktion und Reaktion wird die Arbeit dieser kosmischen Wesenheit durch Maitreya eine Reaktion auf die chaotischen, von Gewaltsamkeit geprägten Zustände bewirken und eine Epoche des Friedens und der emotionalen Ruhe zum Ausgleich für den Haß und die Gewalttätigkeit von heute herbeiführen.

Er wurde in einer völlig neuen und kraftvollen Weise die Verkörperung der Energie, die wir das Christusprinzip oder das Christusbewußtsein nennen — die Energie der Evolution an sich. Von ihm in die Welt gestrahlt, hat diese Energie die Menschheit neu auf das spirituelle (nicht notwendigerweise religiöse) Leben hingelenkt und uns darauf vorbereitet, ihn zu erkennen, ihm zu folgen und zum Prinzip des Teilens Ja zu sagen. Heute reagieren Millionen auf diese mächtige Energie, und da sie uns für die geistige Basis des Lebens erweckt, ist damit bereits eine der Erscheinungsformen des Christus erfüllt — in den Herzen der Menschen.

Ein großes, kosmisches Wesen, der Avatar der Synthese, trat durch den Christus in unser Erdenleben ein. Er verkörpert die Energie des Willens, der Liebe und der Intelligenz, zusammen mit einer anderen Energie, für die wir noch keinen Namen haben. Diese Wesenheit kann nicht tiefer herabsteigen als bis zur mentalen Ebene, von da gießt sie ihre vierfache Energie durch den Christus und damit in die Welt. Gemeinsam mit dem Buddha, der die Energie der Weisheit von den kosmischen Ebenen einbringt, bilden diese großen Wesenheiten ein Dreieck, dessen Energien der Christus für uns kanalisiert. In Zukunft wird man den Christus als den Mittelpunkt in diesem Dreieck erkennen. Der Wille des Avatars der Synthese, die Liebe des Geistes des Friedens oder des Gleichgewichts und die Weisheit Buddhas werden — in Christus zentriert — die Welt umgestalten, und es geschieht bereits. Damit wird eines der großen Werke des Christus als Übermittler von Energien weiter fortgesetzt.

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„Ich komme, damit die Menschen leben können und dieses Leben reichhaltiger wird.“ Als der Spender der Wasser des Lebens, als ‚Wassermann‘ wird Maitreya eine seiner großen Aufgaben in der kommenden Zeit erfüllen, wie er es so deutlich in der Botschaft Nr. 42 formuliert hat:

„Oft schon habt ihr mich sagen hören, daß mein Kommen Wandel bedeutet.

Ganz besonders wird dieser Wandel sich zeigen im Herzen und im Denken der Menschen, denn meine Rückkehr zu euch ist ein Zeichen, daß die Menschen bereit sind, Neues Leben zu erhalten. Dieses Neue Leben für die Menschen bringe ich im Überfluß. Auf allen Ebenen wird dieses Leben ins Fließen kommen, die Herzen und die Seelen und die Körper der Menschen erreichen und sie näher an die eigentliche Lebensquelle bringen. Meine Aufgabe wird es sein, diese Wasser des Lebens durch euch hindurchzuleiten.

Ich bin der Wasserträger.

Ich bin das Schiff der Wahrheit.

Diese Wahrheit will ich euch enthüllen und euch erheben zu eurer wahren Natur.

Ich bin der Fluß.

Durch mich fließt der neue Strom gottgegebenen Lebens, und ihn leite ich zu euch weiter.

So gehen wir gemeinsam durch meinen Garten, riechen den Duft meiner Blumen und erfreuen uns der Nähe Gottes. Meine Freunde, dies sind keine Träume. All dies wird euer sein.

Mein Auftrag bürgt euch dafür.“

Seine Aufgabe ist es, diese Wasser des Lebens zu überbringen: als physisches Leben, das jede einzelne Zelle unseres Körpers nährt; als eine neue Lebendigkeit — als Liebe und Licht in unseren Herzen; als ein volleres, reicheres Leben — Liebe, Licht und Kraft im Inneren und über dem Haupt der Jünger des Christus — das sie zu besserer Zusammenarbeit mit dem Plan befähigt, der von Shamballa ausgeht.

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Als Hierophant bei den ersten beiden Initiationen wird es Maitreyas Aufgabe sein, den Großteil der Menschheit in das Königreich Gottes — in die Hierarchie — durch die Tore der Einweihung zu führen. Viele stehen jetzt an der Schwelle. Eine seiner wichtigsten Rollen wird die des „Ernährers der Kleinen“ sein. Wer sind diese „Kleinen“? Es sind alle, die durch die ersten beiden Einweihungen gegangen sind und zur Transfigurationserfahrung, der dritten Einweihung, bereit sind, der ersten Manifestation der wahren Göttlichkeit. Durch das Nähren, die Stimulation ihres geistigen Lebens, wird er sie, wie er uns oft in den Botschaften sagt, „zu den Füßen Gottes“, „vor den Thron“ führen, d.h. vor Sanat Kumara, den Herrn der Welt in Shamballa, den Hierophanten der dritten und folgenden Einweihungen.

Im Gegensatz zur üblichen Annahme der Christen, daß der Christus ausschließlich ihretwegen wiederkehrt, kommt er in Wahrheit als Weltlehrer für die gesamte Menschheit. Mit Hilfe seines Bruders, des Buddha, wird er Ost und West vereinen, und besonders die unterschiedliche Gottesverehrung im Osten und im Westen. Trotz der Lehre des Christus in Palästina, daß Gott im Inneren ist, sieht man ihn im allgemeinen im Westen als einen transzendenten Gott über und jenseits seiner Schöpfung, und von der Schöpfung im wesentlichen unerfahrbar, nur aus der Ferne zu verehren. Der Osten hingegen sieht Gott immanent im Menschen und der ganzen Schöpfung, „näher als Hand und Fuß, näher noch als der Atem“. Der Christus wird diese beiden Anschauungsformen in der neuen Weltreligion vereinen. Er ist der große Exponent und Ausdruck der Liebe, während der Buddha die Verkörperung der Weisheit ist. In der kommenden Zeit wird der Christus diese beiden göttlichen Energien verschmelzen und verbinden und den Ruf des Ostens und des Westens nach Hilfe und Führung beantworten. Er wird der wahre Weltlehrer sein, gekommen, um das neue Zeitalter der Synthese und Brüderlichkeit einzuleiten, das auf der Schaffung rechter menschlicher Beziehungen beruht.

Kein Avatar war je so für seine Aufgabe gerüstet, wie es der Christus jetzt ist. In sich selbst die Energien des Willens, der Liebe und der Weisheit vereinigend, vom Geist des Friedens und Gleichgewichts überschattet, unterstützt durch den Avatar der Synthese und den Buddha, und als Fokus der gesamten Energien der letzten 2000 Jahre des Fischezeitalters und der künftigen Potenzen des Wassermanns — ist er ein machtvoller Avatar, der seiner erschreckend großen Aufgabe gewachsen ist.

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Sie heißt: Chaos in Harmonie verwandeln, die Menschheit über ihre wahre Natur und ihr Schicksal aufklären und den Aufbau der neuen Kultur inspirieren und leiten. Er wird für die nächsten 2500 Jahre bei uns bleiben — das ganze Wassermannzeitalterhindurch. Da wir uns immer und immer wieder während dieser Epoche inkarnieren, werden wir den Christus, Maitreya, im Mittelpunkt unseres Erdenlebens finden.

Dann wird seine Arbeit für die Menschheit beendet sein, und nachdem er seinen Nachfolger geschult und vorbereitet hat, wird er zu einem höheren Werk auf dem Weg der höheren Evolution weitergehen. Sein Pfad, der ‚Pfad der absoluten Sohnschaft‘, wird ihn von dieser Erde fortführen, um — wie von H.P. Blavatsky vorhergesagt — als der kosmische Christus, der kosmische Maitreya, am Ende des letzten, des siebenten Weltzyklus, zurückzukehren (September 1982).

(Diese beiden Artikel sind eine Zusammenfassung der Lehren über dieses Thema, die uns der Meister D.K. in Die Wiederkunft Christi durch Alice A. Bailey übermittelte. Einen umfassenderen und detaillierteren Bericht über das künftige Werk und Leben des Christus findet der Leser im genannten Buch.)

Djwhal Khul schreibt die Lehren Christi

Die Lehren des Christus und sein Werk im neuen Zeitalter

Die Lehren des Christus

Der Meister D.K. hat für uns die Lehren des Christus beschrieben; wie wir sehen, sind es die gleichen, die wir im Innersten als Wahrheiten erkennen und annehmen: Richtige mitmenschliche Beziehungen sind die Grundlagen unseres Lebens, und um diese richtigen Beziehungen herzustellen, inkarnieren wir uns immer wieder. Der Christus wird ihre Notwendigkeit ständig von neuem betonen und zeigen, wie man sie verwirklicht.

Der erste Schritt zur Schaffung dieser rechten Beziehungen zu den Mitmenschen (weltweit) ist die Umwandlung unserer politischen, ökonomischen und sozialen Strukturen. Die geistige Krise, die die Menschheit jetzt erlebt, konzentriert sich auf diese drei Gebiete, und im Kern der ökonomischen Krise steht das Problem der Verteilung und Umverteilung. Gerechte zwischenmenschliche Beziehungen sind die nächste, gottbefohlene Aufgabe, die zu bewältigen ist. Richtige mitmenschliche Beziehungen mit unseren Brüdern und Schwestern in der Dritten Welt sind nicht möglich, solange wir in Überfluß und Verschwendung leben, während sie hungern und zu Millionen sterben.

Maitreyas Mission, Band I, mm1-49

Die Meditationen an den Vollmondtagen

Die beiden Vollmonde im Mai und Juni bieten euch wiederum

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die Gelegenheit, euch an der Freilassung planetarischen Lebens aus der Knechtschaft der materialistischen Kräfte zu beteiligen. Wenn ihr bereit seid, euren Teil zu diesem Erlösungswerk beizutragen, dann sind dafür bestimmte Geisteshaltungen und Tätigkeiten notwendig, die ich kurz besprechen möchte. Ich überlasse es euch, die richtigen und geeigneten Maßnahmen zu treffen und gemeinsam mit allen anderen Jüngern und Aspiranten die angegebene Stufenfolge einzuhalten:

1. Studiert sorgfältig und beantwortet aufrichtig und innerlich überzeugt die Fragen, die ich euch zehn Seiten vorher vorgelegt habe. Ihr werdet dann wissen, wo ihr persönlich steht.

2. Während der ganzen Woche vor Eintritt des Mai-Vollmondes und des Juni-Vollmondes bemüht euch folgendes zu tun:

a. Verbindet euch mit Hilfe der schöpferischen Vorstellungskraft mit allen Jüngern, Aspiranten und Menschen guten Willens in allen Ländern.

b. Verdrängt aus eurem Bewußtsein alle negativen Gedanken; seht euch klar an der Seite der Lichtkräfte. Ihr seid also in Gedanken nicht neutral. Wenn ihr in dem Konflikt gegen die materialistischen Kräfte die richtigen Schritte unternehmt, dann achtet darauf, daß ihr allen Menschen gegenüber, die in den Strudel dieser Kräfte geraten sind, einen Geist der Liebe bewahrt.

c. Wenn ihr meditiert und die Kräfte des Lichts anruft, dann bemüht euch, alle persönlichen Schwierigkeiten, Tragödien und Probleme zu vergessen. Jünger müssen lernen, ihre Arbeit für die Menschheit trotz persönlicher Belastungen, Spannungen und beschränkender Umstände fortzusetzen.

d. Bereitet euch auf diese Weise für die Zeit der beiden Vollmonde vor. Behaltet euer Ziel klar im Auge und unterzieht euch eine Zeitlang einer angemessenen Disziplinierung.

3. Zwei Tage vor dem Vollmondtag, an diesem Tag selbst und zwei Tage nachher (also fünf Tage lang), bemüht euch, bei Sonnenaufgang, mittags, nachmittags um fünf Uhr, bei Sonnenuntergang und im genauen Zeitpunkt des Vollmondes in eurem

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Land die Große Invokation zu sprechen, mit dem festen zielstrebigen Willen, die wartenden großen Mächte anzurufen, herabzubringen und in der sichtbaren Welt zu verankern. Wenn irgend möglich sprecht die Invokation laut und mit einer Gruppe. Diese konzentrierte Kraft eures von Emotionen freien Denkens wird die derzeit bestehende Kluft überbrücken und die beiden Welten geistiger und menschlicher Aktivität enger miteinander verbinden.

4. Leistet diesen Dienst drei Tage lang jeden Monat am Vollmondtag, den Tag vorher und nachher. Ihr könnt eure Dienstleistung noch dadurch vergrößern, daß ihr euch schon drei Tage lang vor den genannten drei Tagen darauf vorbereitet.

Viele Menschen in der Welt sind seit Jahren dafür geschult worden, zwei Erkenntnisse zu gewinnen. Erstens, daß die Wesak-Feier zum Mai-Vollmond eine große Bedeutung hat. Diese Feier stellt nicht nur die äußere Verbindung zwischen den großen Religionen des Ostens und des Westens her, sondern öffnet auch das Tor zwischen Shamballa und der Hierarchie, zwischen der Absicht Gottes (die vom Menschen jetzt noch nicht erkannt werden kann, da dies infolge seiner relativ niedrigen Entwicklungsstufe über sein Fassungsvermögen hinausgeht) und der Methode Gottes, die Liebe ist. Außerdem kommen noch zwei weitere Verbindungen zustande, nämlich einerseits die zwischen dem Buddha (der während der kurzen Zeit seines Erscheinens Wille-Weisheit verkörpert) und Christus (der Liebe-Weisheit verkörpert) und andererseits zwischen der Menschheit (deren Bewußtseinsrepräsentant Christus ist) und der Hierarchie (deren Bewußtsein durch Buddha repräsentiert wird). In Anbetracht der Spannungen und Belastungen, denen die heutige Menschheit ausgesetzt ist, und in Anbetracht dessen, daß diese menschliche Notlage bei der Hierarchie eine sofortige Hilfsbereitschaft ausgelöst hat, könnten sich diese beiden Reaktionen auf die Weltkrise als genügend stark erweisen, um von außen her Hilfe heranzuholen. Diese Hilfeleistung könnte den Konflikt in der richtigen Weise beenden und den Menschen nicht nur Entspannung und Erleichterung, sondern auch Aufklärung und Erleuchtung bringen. Ich möchte indes betonen (und dies sage ich euch, einer repräsentativen Gruppe von Aspiranten und Jüngern), daß die Kraft des Anrufs noch nicht stark genug ist, um diese außerplanetarische Hilfe garantieren zu können.

Dennoch könnte die Hilfe möglich werden, wenn ihr euch bemüht,

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Selbstdisziplin zu üben, in der Meditation, in Gesprächen mit andern und im allgemeinen Verhalten gegenüber der Umwelt negative und mehr oder minder egoistische Reaktionen auszuschalten, und wenn ihr (zum Wohl der Menschheit) wenigstens eine Zeitlang versuchen würdet, ein Leben höchstmöglicher geistiger Aspiration zu führen.

Zweitens seid ihr in der Überzeugung geschult worden, daß alle meine Mitteilungen über Buddha und Christus, über die Hierarchie, die Menschheit und Shamballa und über deren Beziehungen zueinander einen Teil der kommenden neuen Weltreligion bilden werden und daß das Thema der Großen Annäherungen die Grundlage der zukünftigen geistigen Lehre sein wird. Das sollt ihr nicht vergessen, denn die Arbeit, die ihr während der beiden kommenden Vollmondzeiten (und später auch an den weniger wichtigen Vollmondtagen des Jahres) leisten sollt, hängt nicht nur mit der gegenwärtigen Notlage zusammen, sondern hat auch eine konstruktive Beziehung zum zukünftigen Glauben der Menschheit. Auch daran sollt ihr denken.

Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, S. 13-226

Die Neue Weltreligion und die Konstellation von Himmelskörpern

Es ist einleuchtend, daß nur die großen Umrisse der neuen Weltreligion angedeutet werden können. Die Erweiterung des menschlichen Bewußtseins, die als Folge der kommenden Großen Annäherung (Christi) eintreten wird, wird die Menschheit befähigen, nicht nur ihre Beziehungen zum geistigen Lebenszentrum unseres Planeten, dem „Einen, in dem wir leben, weben und sind“, zu begreifen, sondern auch einen flüchtigen Blick gewähren über die Beziehung unseres Planeten zu dem Kreis planetarischer Lebenszentren, die innerhalb des Sonnensystems ihre Bahnen ziehen; ja diese Bewußtseinserweiterung wird auch einen Einblick in noch viel größere Einflußbereiche gestatten, die mit unserem Sonnensystem in Berührung kommen, während es in den Himmelsräumen (durch die zwölf Sternbilder des Tierkreises) seine Bahnen zieht. Astronomische und astrologische Forschung hat diese Wechselbeziehungen und Einflüsse aufgedeckt, doch sind noch immer Spekulationen und viele unsinnige Behauptungen damit verknüpft. Die Kirche hat diese Wechselbeziehungen stets anerkannt, und die Bibel hat dafür Zeugnis abgelegt. „Von ihren Bahnen her kämpften die Sterne gegen Sisera.“ l (….bibellutherrichter-5.html#5,20) ((Richter 5, 20)) „Wer kann dem wonnigen Einfluß der Plejaden widerstehen?“ l (….bibellutherhiob-38.html#38,31) ((Hiob 38, 31)) Viele andere Bibelstellen unterstützen diese Behauptungen von Wissenden. Viele Daten von Kirchenfesten wurden mit Beziehung zu Mondphasen oder Tierkreis-Konstellationen festgelegt; ein genaueres diesbezügliches Studium wird die Richtigkeit dieser Aussage beweisen. Wenn das Ritual der neuen Weltreligion allgemein festgelegt werden wird, dann wird auch die Konstellation von Himmelskörpern als bedeutsamer Faktor berücksichtigt werden.

Die Festlegung bestimmter großer Festtage in Beziehung zum Mond und in geringerem Grade zu den Gestirnen des Tierkreises wird die innere Kraft der Invokation vertiefen und das darauffolgende Einströmen der aufgerufenen Energien verstärken. Die wahre Wirkung hinter jeder Invokation beruht auf der Macht der Gedanken, sie liegt im besonderen in der telepathischen Natur, Wechselbeziehung und Art der Gedanken. Das geeinte invokative Denken der Massen und das konzentrierte, zielgerichtete Denken der Neuen Gruppe der Weltdiener bilden einen Energiestrom, der

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ausgesendet wird. Dieser Strom erreicht auf telepathischem Weg jene großen geistigen Wesen, die für solche anstürmenden Gedankenimpulse empfänglich sind und darauf reagieren. Deren Reaktion oder Antwort besteht im Aussenden von geistiger Energie, die — nach Umwandlung in Gedankenenergie — den Weg zur Menschheit nimmt. Diese Energie stößt nun in das Denken der Menschen, überzeugt sie und bringt ihnen Inspirationen und neue Enthüllungen. So ist es stets in der Geschichte der geistigen Entwicklung in der Welt gewesen, und auf solche Weise ist es auch zur Niederschrift der heiligen Bücher der Weltliteratur gekommen.

Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, S. 13-419

Abfolge des Hervortretens der Hierarchie

1. Die älteren Mitglieder der Hierarchie werden nicht als erste den notwendigen Schritt in die äußere Welt tun. In den Anfangsstadien werden (unter der Anleitung und genauen Kontrolle dieser Meister) zunächst Eingeweihte des dritten oder eines minderen Grades und jene Jünger hervortreten, die erwählt und dazu bestimmt wurden, die Bestrebungen der Meister zu verwirklichen und nach deren Weisungen zu arbeiten. Erst später, wenn die Zeit reif ist für die Wiederkunft Christi in eine anerkannt physische Ausdrucksform, werden einige ältere Meister erscheinen und für alle erkennbar das Weltgeschehen bestimmen. (Die Wiederkunft Christi wird auch zur Wiederherstellung der Mysterien führen). diese Zeit hängt natürlich davon ab, welchen Erfolg die Bemühungen der nicht soweit fortgeschrittenen Mitglieder der Hierarchie haben.

2. Alle Mitglieder der Hierarchie, sowohl die Vorhut als auch die später nachfolgenden Meister, werden als Mitglieder der menschlichen Familie arbeiten und wirken, nicht als öffentlich proklamierte Mitglieder des Reiches Gottes oder der Seelen, die wir als die Hierarchie kennen. Sie werden in einer öffentlichen Position oder Funktion auftreten; sie werden als Politiker, Geschäfts- oder Geldleute, als Religionslehrer oder Kirchenmänner erscheinen; sie werden Wissenschaftler und Philosophen, Hochschulprofessoren und Lehrer sein; sie werden Bürgermeister von Großstädten und die Hüter aller ethischen Bewegungen sein. Der geistige Elan ihrer Aktivität, ihre klare, reine Weisheit und die von ihnen vorgeschlagenen vernünftigen und annehmbaren Maßnahmen auf irgendeinem Gebiete, das sie sich als ihr Arbeitsfeld erwählten, werden so überzeugend sein, daß man

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ihren Projekten kaum etwas in den Weg legen wird.

Die geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, S. 13-570

Annäherung Maitreyas

Über den Christus

Einige Aspiranten und Jünger machen vielleicht die Erfahrung, daß sie sich fast ständig an den Christus erinnern. Der Grund dafür ist der, daß ihr Empfindungsvermögen gegenüber den inneren Ebenen ständig zunimmt, insbesondere aber die Tatsache, daß beim vorgeschrittenen Aspiranten ein Grossteil des Astralkörpers dem Stoff der höchsten Unterebene der Astralebene entnommen ist (und darum dieser Ebene gegenüber empfänglich ist). Ein weiterer Grund ist der, daß der Herr Maitreya mit seinen Helfern ständig der physischen Ebene immer näherkommt. Sein Hauptaugenmerk richtete sich im Jahr 1936 zum ersten Mal vornehmlich auf die erste Unterebene der Astralebene. Daher reagierten die dafür empfänglichen Menschen sofort und in der richtigen Weise auf seine dort zum Ausdruck kommende Energie. Er kommt in seinem Denken und Wirken näher heran. Sollten die Völker der Welt die gebotene Gelegenheit wahrnehmen, so könnten seine Kräfte und seine Aufmerksamkeit tiefer eindringen und hauptsächlich auf den ätherischen Ebenen wirksam werden mit allem, was eine solche Situation als Folgerungen nach sich zieht.

Dies fühlen und wissen viele subjektiv; und darum ist die Gelegenheit für sie — wie auch für euch — groß, immer mehr eine Stromrinne für diese Kraft zu bilden.

Denkt daran, daß die Arbeit, um derentwillen er kommt und zu der die ihn begleitende Hierarchie verpflichtet ist, darin besteht, ihm bei der „Heilung der Völker“ zu helfen, wie es in der Bibel

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heißt. Das ist eine wahre Aussage über eine nahe bevorstehende Tatsache. Diese Heilung wird eintreten, wenn die Menschen guten Willens in aller Welt sich der ihnen gebotenen Gelegenheit gewachsen zeigen; wenn das Werk Christi und seiner Helfer in bestimmterer Form der Aufmerksamkeit der allgemeinen Öffentlichkeit nahegebracht wird und wenn eine innere Entspannung in der Menschenwelt eintritt, die den Devas ein Wirken erlaubt. Diese Bereitschaft und die Reaktion der Devas auf das bevorstehende Näherkommen Christi wird von vielen hingebenden Dienern subjektiv verspürt, die dadurch etwas verwirrt wurden. Die Devas können nur gespürt und gefühlt werden; die Menschheit kann sie bis jetzt noch nicht über die Gedankenwelt und mit Hilfe des menschlichen Denkapparates erreichen. Es liegt für den Diener keine Gefahr darin, wenn er diese Devakräfte und ihre Wirksamkeiten — über den Christus und infolge ihres großen Interesses für seine Arbeit und Sein bevorstehendes Erscheinen — wahrnimmt.

Esoterisches Heilen, S. 17-361