Über den Christus
Einige Aspiranten und Jünger machen vielleicht die Erfahrung, daß sie sich fast ständig an den Christus erinnern. Der Grund dafür ist der, daß ihr Empfindungsvermögen gegenüber den inneren Ebenen ständig zunimmt, insbesondere aber die Tatsache, daß beim vorgeschrittenen Aspiranten ein Grossteil des Astralkörpers dem Stoff der höchsten Unterebene der Astralebene entnommen ist (und darum dieser Ebene gegenüber empfänglich ist). Ein weiterer Grund ist der, daß der Herr Maitreya mit seinen Helfern ständig der physischen Ebene immer näherkommt. Sein Hauptaugenmerk richtete sich im Jahr 1936 zum ersten Mal vornehmlich auf die erste Unterebene der Astralebene. Daher reagierten die dafür empfänglichen Menschen sofort und in der richtigen Weise auf seine dort zum Ausdruck kommende Energie. Er kommt in seinem Denken und Wirken näher heran. Sollten die Völker der Welt die gebotene Gelegenheit wahrnehmen, so könnten seine Kräfte und seine Aufmerksamkeit tiefer eindringen und hauptsächlich auf den ätherischen Ebenen wirksam werden mit allem, was eine solche Situation als Folgerungen nach sich zieht.
Dies fühlen und wissen viele subjektiv; und darum ist die Gelegenheit für sie — wie auch für euch — groß, immer mehr eine Stromrinne für diese Kraft zu bilden.
Denkt daran, daß die Arbeit, um derentwillen er kommt und zu der die ihn begleitende Hierarchie verpflichtet ist, darin besteht, ihm bei der „Heilung der Völker“ zu helfen, wie es in der Bibel
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heißt. Das ist eine wahre Aussage über eine nahe bevorstehende Tatsache. Diese Heilung wird eintreten, wenn die Menschen guten Willens in aller Welt sich der ihnen gebotenen Gelegenheit gewachsen zeigen; wenn das Werk Christi und seiner Helfer in bestimmterer Form der Aufmerksamkeit der allgemeinen Öffentlichkeit nahegebracht wird und wenn eine innere Entspannung in der Menschenwelt eintritt, die den Devas ein Wirken erlaubt. Diese Bereitschaft und die Reaktion der Devas auf das bevorstehende Näherkommen Christi wird von vielen hingebenden Dienern subjektiv verspürt, die dadurch etwas verwirrt wurden. Die Devas können nur gespürt und gefühlt werden; die Menschheit kann sie bis jetzt noch nicht über die Gedankenwelt und mit Hilfe des menschlichen Denkapparates erreichen. Es liegt für den Diener keine Gefahr darin, wenn er diese Devakräfte und ihre Wirksamkeiten — über den Christus und infolge ihres großen Interesses für seine Arbeit und Sein bevorstehendes Erscheinen — wahrnimmt.
Esoterisches Heilen, S. 17-361