Das Leben der Meister in der äußeren Welt

Sie werden das moderne Leben auf sich nehmen mit allem, was es bedeutet, und sie werden anschaulich zeigen, wie dieses Leben (das normale Produkt des Evolutionsprozesses) auf göttliche Weise gelebt werden kann. Sie werden das höchste Ideal ehelicher Gemeinschaft zum Ausdruck bringen und das Prinzip, das der Fortdauer der

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Menschenrasse zugrunde liegt, praktisch bezeigen. (Ich möchte hier daran erinnern, daß viele Meister verheiratet sind und Familie haben). Sie werden auch zeigen, daß alles Leben ein einziges Leben ist, und daß die Formnatur stets eine Opfereinheit in dem unermeßlichen Gesamtplan göttlicher Manifestation ist. Sie werden uns auch noch folgendes vor Augen führen: Was immer wir tun, ob wir essen oder trinken — alles muß gemäß dem Naturgesetz in der rechten Weise und ruhig-gelassen getan werden, in einem Geiste liebenden Verstehens, und stets zur Ehre Gottes. Sie werden ein geordnetes und in allen Dingen maßvolles Leben führen und auch beweisen, daß auf Erden Menschen existieren können, die in ihrem Wesen keine unrechten Neigungen und keine schlechten Qualitäten haben. Sie werden lebendige Beispiele guten Willens, wahrer Liebe und intelligent angewandter Weisheit sein, sie werden ein edles Wesen und Humor haben, sie werden ganz normal sein. Ja, sie werden vielleicht so normal sein, daß man sie weder erkennen noch beachten wird.

Schließlich werden sie der Umwelt die große Bedeutung des rechten Motivs, die Schönheit des selbstlosen Dienstes und eine lebhafte intellektuelle Wahrnehmungsfähigkeit überzeugend darstellen. Das, meine Brüder, ist vom Standpunkt netter, wohlmeinender Leute aus eine solche Binsenwahrheit, daß ihr wirklicher Wert vielleicht gar keine Beachtung findet. Dennoch verdienen diese Ausführungen eure größte Aufmerksamkeit und Beachtung, was

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 euch jeder Eingeweihte bestätigen wird. Diese Darlegungen sollten aber nicht bloß beachtet und geschätzt werden, sondern in euch den festen Willen und das Bestreben wecken, die gleichen Qualitäten auf dem Weg zum Tor der Einweihung zum Ausdruck zu bringen.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 830

Die Wiederkunft wird für durchaus möglich und glaubwürdig gehalten

Wenn einmal das Bemühen, das menschliche Denken vorzubereiten, Fortschritte erbracht hat, wenn das Wissen um die Existenz und um die Anstrengungen der Meister und der gesamten Hierarchie eine allgemein anerkannte Wahrheit ist, und wenn in allen Ländern sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, daß der gute Wille ein wirklich wichtiger Faktor für jede Nation ist, dann wird das Erscheinen der Hierarchie in der äußeren Welt sehr beschleunigt

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erfolgen. Dann werden die fünf geistigen Zentren anfangen, eine endgültige Form anzunehmen und Anerkennung finden; die dort arbeitenden Gruppen werden miteinander in enger Verbindung stehen und bekannt sein. Von dann an wird das unter der Leitung von Meistern stehende Netzwerk aus Eingeweihten und Jüngern die ganze Welt umspannen; und die Meinung dieser Männer und Frauen sowie der Meister, die in den fünf Zentren und den angeschlossenen Gruppen die Aufsicht führen, wird von allen staatlichen, wirtschaftlichen und sozialen Organisationen und für jeden menschlichen Wirkungsbereich als außerordentlich wertvoll angesehen werden.

Dann wird — unter der Einwirkung einer großen Welle geistiger Inspiration — der wundervolle Geist der Erwartung auf die Wiederkunft Christi die Welt durchfluten. Man wird dann diese Wiederkunft für durchaus möglich und glaubwürdig halten; sein Kommen wird für alle Welt die Quelle der Hoffnung sein, denn die angesehensten, erleuchtetsten und kultiviertesten Menschen auf dem Planeten werden ihn erwarten. Und dann, meine Brüder, wird er kommen, und er wird neue Energien der Liebe und des Mitleids bringen und den Geist mit neuer Erleuchtung erfüllen. Dazu kommt noch die neue Offenbarung, auf die alle Menschen warten

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 und für die sie empfänglich sein werden, weil sie die erforderliche Stimulierung erhalten haben.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 829

Das Erscheinen von Mitgliedern der Hierarchie

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1. Wie werden diese, auf den verschiedensten Rangstufen stehenden Mitglieder der Hierarchie auf Erden erscheinen? Werden sie auf normale Weise (Geburt, Kindheit, Reife) kommen? Einige Eingeweihte mögen diese gewöhnliche Methode anwenden, andere sind bereits im Stadium der Kindheit oder Jugend; diesen wird ein Großteil der Vorbereitungsarbeit übertragen werden. Andere werden diese ziemlich beeinträchtigenden Entwicklungsphasen nicht mitmachen, sondern zwischen der äußeren und der hierarchischen Welt hin- und hergehen. Manchmal werden sie in physischen Körpern anwesend sein, manchmal nicht. Diese Methode wird so lange nicht möglich sein, solange die

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 derzeitigen Vorschriften der persönlichen Ausweispflicht bestehen und die Behörden in den Flug- und Seehäfen Reisepässe und Kennkarten prüfen. Solche Leute wie diese „Durchreise-Eingeweihten“ würden sich also nicht ausweisen können. Daher muß diese Art des Hervortretens in die äußere Welt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Einige Meister werden das erschaffen, was man im Osten „mayavirupa“ nennt — ein Manifestationsinstrument, das aus atomisch physischer und astraler Substanz und aus konkreter mentaler Substanz besteht. Sie können diesen Träger nach Belieben erschaffen, benützen und wieder zum Verschwinden bringen. Für sie ist daher das Erscheinen oder Wiedererscheinen kein solches Problem wie für den Eingeweihten, der sich dieses Dienstinstrument nicht erschaffen kann.

2. Werden alle Mitglieder der Hierarchie gleichzeitig erscheinen? Sicherlich nicht. Von diesen Eingeweihten und Meistern werden zunächst einmal einige ganz vereinzelt erscheinen und unter Menschen leben; sie werden einzeln kommen, die erforderliche Arbeit leisten, durch die Pforten des scheinbaren Todes in das innere Ashram zurückkehren, um dann wieder auf die eine oder andere (oben beschriebene) Weise zu erscheinen. Dieser Prozeß ist schon seit einiger Zeit im Gang und begann um das Jahr

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1860.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 828

Die Suche nach Aspiranten

Diejenigen, die nicht an sich selbst denken, sondern mehr daran interessiert sind, unglücklichen Menschen zu helfen, die aber von der Existenz der unsichtbaren Welten felsenfest Überzeugt sind — das sind die Menschen, nach denen die Meister jetzt suchen.

Wenn diese Männer und Frauen gefunden sind, dann muß der betreffende Eingeweihte dafür sorgen, daß der entdeckte Aspirant auf irgendeine Weise Informationen erhält. Er muß Auskünfte und Belehrungen erhalten über die Wiederkunft Christi (entsprechend seiner Religionszugehörigkeit) und über die fundamentalen und notwendigen Wahrheiten, wobei in erster Linie das Gesetz von Ursache und Wirkung, und an zweiter Stelle das Gesetz der Wiederverkörperung betont werden soll. Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist von weit größerer Bedeutung als das Gesetz der Wiedergeburt, denn es zwingt den Aspiranten zum Handeln, und dieses k Handeln /k bestimmt zwangsläufig die Zukunft. Bezüglich des Gesetzes der Wiedergeburt kann er nichts anderes tun, als sich diesem zu unterwerfen und dankbar dafür sein, daß es immer wieder günstige Gelegenheiten bietet.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 827

Sensitivität für die Gedankenströme

Wie alle Jünger wissen, ist eines der Probleme, vor das sie sich ständig gestellt sehen, die außerordentliche Sensitivität für die Gedankenströme derer, mit denen sie in direktem Kontakt stehen. Je fortgeschrittener ein Jünger, um so größer ist sein Problem. Die Theorie, daß derjenige, der in höheren Bewußtseinsbereichen lebt und arbeitet, immun ist gegenüber den Ausstrahlungen aus niederen Bereichen — diese Theorie bewährt sich in der Praxis nicht. Das okkulte Gesetz besagt, daß das Größere stets das Kleinere einbeziehen oder umfassen kann. Dieses Gesetz gilt in gleicher Weise für den planetarischen Logos (der die Gesamtheit aller kleineren Formen in Seinem manifestierten Universum ist) wie für alle Menschen. Der Jünger kann also stets das miteinbeziehen, was von denen ausgeht, die auf der Stufenleiter der Evolution unter ihm stehen. Je mehr ein Jünger unter dem Einfluß des Gesetzes der

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Liebe steht, um so leichter kann er sich auf die Gedanken seiner Mitmenschen einschalten und ihre Wünsche verspüren; besonders leicht fällt ihm das bei jenen Gefährten, die mit ihm durch die Bande der Liebe oder karmisch verbunden sind. Während der Jünger von Initiation zu Initiation fortschreitet, verstärkt der Willensaspekt den Intellekt und bestimmt die Ausdrucksweise der Liebesenergie; so wird das Problem kleiner, denn der Eingeweihte lernt gewisse Schutzregeln kennen, die dem Neuling k nicht /k zur Verfügung stehen. Der letztere muß zuerst einmal lernen, sich mit anderen zu identifizieren (als wesensgleich zu erkennen), denn das ist die Voraussetzung für eine k höhere /k Identifizierung, also für einen Zustand, der für die älteren Eingeweihten in der Rangfolge des Seins charakteristisch ist.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 820

Vorbereitung für die Tätigkeit in der äußeren Welt

Es war ein prophetisches Wort als Christus vor fast 2000 Jahren sagte, seine Jünger seien „in der Welt, aber nicht von dieser Welt“. Damit deutete er in einfachen, aber tief bedeutsamen Worten an, welches Leben die Mitglieder seines Ashrams (der gesamten Hierarchie) führen werden, wenn er wiederkommen und sichtbar unter den Menschen wandeln wird. Er sagte, sie würden eins sein mit dem Vater (dem Lebenszentrum in Shamballa), eins mit ihm (dem Oberhaupt der Hierarchie) und auch eins mit allem, was da atmet und in einer Form lebt. Ich empfehle allen Jüngern, die mit der Hierarchie zusammenarbeiten und ihre bevorstehende Aktivität unterstützen möchten, das 17. Kapitel des Johannes-Evangeliums sorgfältig zu studieren. Dieses Kapitel wurde von dem geliebten Jünger geschrieben, unter dem Einfluß der Energie, die von dem buddhischen Lebensträger Christi ausströmt. Dieser Lebens- oder Bewußtseinsträger ist, wie euch gesagt wurde, identisch mit dem buddhischen Lebensträger Buddhas. Diese Identität oder Wesensgleichheit der „Hüllen“ ist symbolisch für die gesamte Lehre vom „losgelösten Einssein“ und von der göttlichen Teilhabe. Darüber erhalten jetzt — als Vorbereitung für die Tätigkeit in der äußeren Welt — Jünger aller Grade von ihren Meistern Belehrung.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 817

Die Arbeit in den Ashrams

Aber alle Ashrams, gleich welchen Strahls, müssen drei grundsätzliche Bedingungen erfüllen, die ihre Arbeit bestimmen und kennzeichnen. Es sind dies:

1. Eine innere Gruppeneinheit, die ein verständnisvolles Einvernehmen zwischen den verschiedenen Ashrams fördert. Wenn eine Gruppe ein gemeinsames Ziel hat, so erwachsen daraus eine loyale Gesinnung gegenüber der Hierarchie und ein einheitlich diszipliniertes Leben. Ich sagte k einheitlich /k, meine Brüder, denn die Disziplinierung besteht im geistigen Streben und inspirierter Zielsetzung, und diese bewirken eine gleichartige, seelenerfüllte

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 Aktivität der Ashram-Mitglieder. Diese Aktivität ist natürlich mannigfaltig, je nachdem, auf welchem Strahl sich die

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Aspiranten und Jünger befinden und welche k Persönlichkeits-Tradition /k sie haben. Denkt über diese beiden Worte nach.

2. Übereinstimmung hinsichtlich des erstrebten Ziels. Damit meine ich ein richtiges Verstehen und Würdigen des hierarchischen Plans und den Beitrag, den jedes Ashram für dessen Verwirklichung auf Erden leisten muß. Außerdem muß im Ashram ein gleichzeitiger instinktiver und intuitiver telepathischer Kontakt mit den älteren Mitgliedern des Ashrams bestehen — mit den Meistern und Eingeweihten höheren Grades -, und durch diese mit Christus. Ich möchte hier darauf aufmerksam machen, daß in den letzten hundert Jahren alle Esoteriker in der Welt bestrebt waren, persönlich mit einem Meister in mentalen Kontakt zu kommen, denn der Aspirant muß das Ashram, mit dem er in Verbindung kommen will, selbst entdecken.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 808

Die Ashrams in New York, London, Genf, Darjeeling und Tokio

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An anderer Stelle sagte ich schon, daß es derzeit fünf Orte gibt, von denen Energien ausströmen werden; es sind die Städte New York, London, Genf, Darjeeling und Tokio. Durch diese fünf Stellen können gelenkte Energien hindurchströmen, um den Schöpfungsprozeß auszuführen. Diese bilden einen fünfstrahligen Stern einander durchdringender Energien, ein Symbol für die hauptsächlichen Bereiche unserer modernen Zivilisation.

In einem jeden dieser fünf Zentren wird sich ein Meister mit seinem Ashram befinden, und dort wird ein Strudel geistiger Kräfte koordiniert werden, um die Pläne Christi für den kommenden Weltzyklus beschleunigt zu verwirklichen.

Der Aufbau dieser fünf Zentren wird langsam und schrittweise erfolgen. Ein älterer Jünger wird erscheinen und in Ruhe die Grundlagen für das Werk schaffen, und die notwendigen Mitarbeiter, Aspiranten und Hilfskräfte um sich scharen. Alle diese Mitarbeiter (in jedem Zentrum) werden im Denken geschult werden.

Wenn der neue Himmel und die neue Erde Wirklichkeit werden sollen, dann muß ein großer Erneuerungsprozeß in Gang kommen. Dieser Gedanke liegt der Lehre von den fünf irdischen Zentren zugrunde und läßt erkennen, welche Rolle sie beim Wiederaufbau und bei der Neugestaltung der Welt spielen werden.

Wenn in [13-676] den nächsten Jahren das hierarchische Vorhaben in die entscheidende Phase kommt, müssen Jünger und Aspiranten nach jenen Männern und Frauen Ausschau halten, die als Gruppe in (oder in der Nähe von) jenen fünf Städten nach geistigen Grundsätzen arbeiten und handeln.

Es gibt also fünf Orte, wo Ashrams äußerlich in Erscheinung treten und schließlich ihren Brennpunkt haben werden. Im Lauf der Zeit werden aus diesen fünf Zentren Neben- oder Hilfs-Ashrams hervorgehen, die von Jüngern und Eingeweihten der

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 Haupt-Ashrams gegründet und gefördert werden, welche die Repräsentanten der drei Haupt- und zweier Nebenstrahlen sind. Die Anwesenheit eines Senior- oder Weltjüngers in diesen Zentren wird also zur Gründung dieser Ashrams führen. Man darf nicht vergessen, daß dem Erscheinen einer Bewegung auf Erden eine erzieherische Propaganda vorausgeht. Daher wird zunächst einmal in jedem dieser Zentren ein Jünger auf dem zweiten Strahl in Aktion treten; ihm wird ein Jünger auf dem siebenten Strahl folgen. Bekanntlich sind alle weltweiten Bewegungen die äußeren Folgeerscheinungen (oder sichtbaren Auswirkungen) subjektiver Ideen, Vorstellungen und formulierter Gedanken; und das Erscheinen der Hierarchie auf Erden in sichtbarer Form bildet keine Ausnahme von dieser Regel.

Jünger dieser Ashrams wurden seit fast 150 Jahren für diese Aufgabe geschult. Einige von ihnen konnten die ursprüngliche Idee und Eingebung in völliger Reinheit und unbeeinflußt vom eigenen Denken bewahren und hielten unerschütterlich an dem hierarchischen Programm fest, so, wie es ihnen von ihren Meistern oder

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Senior-Eingeweihten dargestellt worden war. Andere wiederum besaßen keine so klare Urteilskraft oder kein so wirksames intuitives Wahrnehmungsvermögen. Obwohl sie gewisse Grundideen, wie z.B. Welteinheit oder Lenkung der Welt durch eine Hierarchie auf verschiedenen Rangstufen, erfaßt hatten, verzerrten sie die Wahrheit und entwickelten die vielen Ideologien, welche die Welt im vorigen Jahrhundert zugrunde gerichtet haben. Aber sogar diese Verzerrung hatte ihr Gutes, denn die Hierarchie verdoppelte daraufhin ihre Anstrengungen, um die üblen Folgen zu bekämpfen. Auch der Entwicklungsprozeß wurde beschleunigt, so daß viele ernsthafte und willfährige Aspiranten den Grad eines angenommenen Jüngers erreichten.

Alice A. Bailey, Die geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 803

 

Der Meister R. – der Herr der Zivilisation

Wir wollen uns nun mit dem riesigen Ashram des Meisters R. beschäftigen. Er ist der Herr der Zivilisation, der die Aufgabe hat, die neue Zivilisation hereinzubringen, auf die alle Menschen warten. Es ist ein Ashram des dritten Strahls, umfaßt also in seinem Wirkungsbereich alle Ashrams, die sich auf dem dritten Strahl (der aktiven Intelligenz), auf dem fünften Strahl (des konkreten Wissens) und auf dem siebenten Strahl (der zeremoniellen Ordnung) befinden. Alle diese Ashrams arbeiten unter der Oberleitung des Meisters R. Er wirkt vor allem durch die Meister dieser drei Strahlenenergien. Derzeit befaßt er sich mit der Energie des siebenten Strahls, die auf unserem Planeten Ordnung schafft.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 13-794

Die Hierarchie als anerkannte Organisation

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Der planmäßige Aufbau von Ashrams auf Erden

r Juni 1949

In diesen Tagen des Juni-Vollmonds möchte ich euch bitten, im Geiste sich ein Bild über die Situation zu machen, die wahrscheinlich auf der Erde eintreten wird, wenn (als Folge der von der Menschheit und für sie geleisteten Vorarbeit) die Hierarchie in die äußere Welt gekommen ist und als regelrechte und anerkannte Organisation in Erscheinung tritt. Was wird geschehen, wenn sich die Meister der Weisheit öffentlich und mitten unter den Menschen, z.B. in den Großstädten, betätigen? Seit Millionen von Jahren haben sie hinter den Kulissen in der Weise gewirkt, daß sie die Hirne und Herzen ihrer Jünger in Anspruch nahmen, um ihre wohltätigen Absichten durchzuführen. Diese unter hierarchischer Inspiration arbeitenden Jünger sind keinesfalls medial veranlagte Menschen, sondern solche, die eine rechte Beziehung zu ihrer Seele und zum Meister ihres Ashrams hergestellt haben. Sie sind für hierarchische Impression empfänglich; sie kennen die Pläne, deren Durchführung von den Meistern erstrebt wird; ihre Mitarbeit ist bewußt und freiwillig; es steht ihnen völlig frei, so zu arbeiten, wie sie es für richtig finden, sobald sie die empfangene Information und Inspiration richtig erfaßt haben.

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Wunschdenken und die Ausarbeitung von Plänen nach den üblichen menschlichen Methoden dürfen derzeit nicht erlaubt werden. Daher müßt ihr für diese Vorbereitungsarbeit zu allererst lernen, k eure Gedanken zu beherrschen und für hierarchische Impressionen empfänglich zu werden. /k

Die einzige Aufgabe, die ihr und alle Aspiranten und Jünger zu erfüllen habt, ist die, die Menschheit auf zwei Ereignisse vorzubereiten:

1. Daß die Meister in verschiedenen Ländern der Welt Ashrams errichten werden, von wo aus sie wirksame Dienste leisten können.

2. Daß daraufhin, aber etwas später, Christus wiederkommen wird.

Wie, wo und wann die Meister öffentlich in Erscheinung treten werden, ist nicht eure Sache. Sie haben ihre Pläne ausgearbeitet und erwarten, daß diejenigen, denen sie die Vorbereitungsarbeit übertragen, weder unbedachte Hindernisse bereiten noch törichten Vermutungen nachgehen werden.

Alice A. Bailey, Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, 13-778